Kretschmann und Bouffier rufen zum Dialog mit „Pegida“-Anhängern auf


Bild: pegida/FB, Screenshot:BB
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Die Ministerpräsident von Baden-Württemberg und Hessen, Winfried Kretschmann (Grüne) und Volker Bouffier (CDU), haben zum Dialog mit den Anhängern der sogenannten Pegida-Bewegung aufgerufen.


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Ängste und Vorurteile von Menschen dürften nicht einfach verurteilt werden, das einzige Mittel dagegen sei Aufklärung, sagte Kretschmann dem Berliner „Tagesspiegel“ (Samstagsausgabe): „Wir müssen mit ihnen reden und sie von etwas Besserem überzeugen.“Dies gelte jedoch nicht für die Drahtzieher von „Pegida“,  die die Vorurteile der Menschen für niedere politische Zwecke missbrauchten, betonte Kretschmann. Mit Blick auf die wachsende Zahl von Flüchtlingen sprach sich der Ministerpräsident dafür aus, die Bevölkerung bei der Einrichtung von Flüchtlingsunterkünften stärker mit einzubeziehen, um Ängsten zu begegnen. „Man darf nicht warten, bis einem die Probleme auf die Füße fallen“, sagte Kretschmann: „Die Bürger müssen in jedem Fall einbezogen werden, sonst haben Demagogen freie Bahn.“

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