Ostbeauftragte fordert Unternehmen: Bündnisse gegen Rechtsextremismus stärken


Bild: pegida/FB, Screenshot:BB
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Die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Iris Gleicke, dringt auf ein stärkeres Engagement der Wirtschaft gegen Rechtspopulismus und Fremdenfeindlichkeit.


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Sie erwarte von den Unternehmen, dass sie sich klarer engagierten und mitmachten bei den Bürgerbündnissen gegen Rechtsextremismus, sagte die SPD-Politikerin dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Berlin: „Die vielbeschworene Willkommenskultur muss Teil unserer Wirtschaftskultur werden.

„Angesichts der demografischen Entwicklung in Ostdeutschland sei Zuwanderung aus dem Ausland selbstverständlich nötig, unterstrich Gleicke. „Dafür brauchen wir eine offene Gesellschaft in den ostdeutschen Ländern.“ Dies bedeute etwa, sich mit den Zugezogenen auseinanderzusetzen, nicht nur mit ihrer Rolle als Fachkraft und Arbeitskraft. „Mancherorts sind in Ostdeutschland ausländische Fachkräfte angeworben und dann vor Ort allein und im Stich gelassen worden – das geht so nicht“, sagte die parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium. Um Zugezogenen das Gefühl einer Willkommenskultur zu geben, seien auch kleinen Gesten wie die Einladung auf ein Feierabendbier hilfreich.

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