Religion im Streaming?


Musikstreaming-Dienste werden beliebter – viele lassen sich auch unterwegs nutzen Foto: Jacky Wong | CC BY-NC-SA 2.0
Musik, Bücher oder Filme finden ihren Weg zu den Menschen zunehmend über Internet-Abonnements wie Spotify, Kindle Unlimited oder Netflix. Wie nutzen christliche Verlage die neuen Verbreitungsformen?


pro Medienmagazin

Wäre es nicht schön, die CDs, die die pro-Redaktion in dieser Ausgabe auf den Seiten 54 und 55 vorstellt, sofort und kostenlos anzuhören? Ohne erst die CD zu bestellen und auf deren Lieferung zu warten? Oder nicht einmal die MP3-Dateien bezahlen und herunterladen zu müssen? Und das alles völlig legal?

Internet-Abonnements zu Musikstreaming-Diensten wie Spotify oder Deezer ermöglichen genau das. Nutzer haben damit Zugriff auf Millionen von Liedern, die im Internet kostenlos abrufbar sind: Einfach einen Musiktitel oder einen Künstler suchen und abspielen. Das Programm streamt dann die Inhalte, das heißt sie werden zum Anhören kurzfristig auf dem Gerät, das man gerade nutzt, zwischengespeichert. Wer bereit ist, eine monatliche Pauschale zu zahlen – je nach Dienst etwa fünf bis zehn Euro –, kann werbefrei hören und eine begrenzte Zahl von Liedern dauerhaft speichern. So kann er sie auch ohne WLAN-Zugang – etwa beim Joggen – auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets anhören.

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