Deutschland, eine Meinungsdiktatur?


Kirche in Not-Geschäftsführerin Karin Maria Fenbert ist besorgt um die Meinungsfreiheit in Deutschland Foto: Kirche in Not
Das Wort „Meinungsdiktatur“ erfreut sich vielfältiger Auslegung. Auf Grund dieser Wortkombination verweigerte die Zeitung Christ & Welt die Veröffentlichung einer Anzeige des katholischen Hilfwerks Kirche in Not.


pro Medienmagazin

Für den Kongress „Treffpunkt Weltkirche“ im März wollte Kirche in Not, die sich weltweit gegen Christenverfolgung einsetzt, in der Zeitung Christ & Welt werben. Neben zahlreichen Vorträgen soll es auf der Tagung unter anderem ein Podiumsgespräch zum Thema „Gegen den Strom von Meinungsdiktatur und Political Correctness“ geben. Diskussionsteilnehmer sind unter anderem der Journalist Alexander Kissler von Cicero und die Buchautorin Gabriele Kuby.

Christ & Welt, eine Beilage der Wochenzeitung Die Zeit, sieht jenen Programmpunkt kritisch und hat die Anzeige daher abgelehnt. In einem Editorial schreibt die Journalistin Christiane Florin über den Titel der Podiumsdiskussion: „Ein Blick ins Kongressprogramm zeigt: Gemeint sind nicht Diktaturen im politikwissenschaftlichen Sinne. Gemeint sind demokratische Staaten wie die Bundesrepublik.“ Die deutsche Staatsform als „Diktatur zu bezeichnen ist eine Diffamierung“. Das Wort drücke nicht Kritik aus, sondern Geringschätzung und Verachtung. Die Autorin fragt sich: „Wie kommt eine solche Verachtung für die plurale Demokratie in den Anzeigentext eines Hilfswerks, das es aufgrund seiner Erfahrung mit den Opfern lupenreiner Diktaturen besser wissen müsste?“

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1 Comment

  1. ….klarer sehen werden Menschen erst wenn sie sich von Religionen lösen,ganz ohne Religionen zu verfolgen!Absolut negative Meinungen geben dem Hass und der Verachtung zu viel Raum und blendet die Menschen.Viel wichtiger ist es das der Mensch anders sieht möglichst frei ohne Religionen!

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