CIA hatte fliegende Untertassen im Schrank


Bild: screenweek.it
Bereits im Sommer 2013 hatten die US-Behörden etliche Akten zur legendären Geheimbasis Area 51 in New Mexico freigegeben. Über diesem abgelegenen militärischen Sperrgebiet hatten Militär und Geheimdienste in Zusammenarbeit mit Rüstungskonzernen neue Flugzeugtypen getestet. Unbeabsichtigte Sichtungen durch Zivilpersonen lösten zu Beginn des Kalten Kriegs das UFO-Phänomen aus. So vermochte etwa ein Schäfer die Überreste einer Ballonsonde, die bei Rosswell abgestürzt war, nicht irdisch einzuordnen. Entdeckte Ballonsonden wie die des Geheimprogamms MOGUL wurden auch in den Folgejahren als „Wetterballons“ oder eben als UFOs legendiert.


Von Markus Kompa|TELEPOLIS

Seit Jahrzehnten ist es kein Geheimnis, dass ein Großteil der UFO-Sichtungen der 1950er Jahre auf die Erprobung des Spionageflugzeugs Lockheed U2 zurückgeht. Der von der CIA beauftragte Höhenaufklärer zum Überflug über die Sowjetunion unterlag einer höheren Geheimhaltung als das Manhattan Project. Die ersten Exemplare waren silbern und reflektierten das Sonnenlicht, sodass ungebetene Beobachter gleißend helle „Feuerbälle“ sahen, die mit hoher Geschwindigkeit Flugmanöver ausführten. Von Menschen gebaute Flugzeuge, die in einer Höhe von ca. 20 Kilometern flogen, waren damals nicht bekannt, so dass auf eine außerirdische Herkunft gefolgert wurde. Spätere Exemplare der U2 erhielten einen dunklen Tarnanstrich.

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