Gerichtsverhandlung: Hatte Aachener Pfarrer zwei Buben missbraucht?


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Vorwurf: Katholischer Pfarrer habe seinen damals erst elfjährigen Patensohn in 23 Fällen, dessen achtjährigen Bruder in drei Fällen sexuell missbraucht. Anklageschrift spricht von Sexspielzeug, Alkohol, Marihuana und pornografischen Bildern.


kath.net

„Schon die Zusammenfassung der Anklageschrift gegen den aus Willich stammenden Pfarrer Georg K. lässt den Atem stocken“, stellt die „Rheinische Post“ fest. Ein heute 56-Jähriger soll in seiner Zeit als Pfarrer der Pfarrei St. Sebastian in Lobberich (Bistum Aachen) seinen damals erst elfjährigen Patensohn in 23 Fällen sexuell missbraucht haben. Auch den achtjährigen Bruder seines Patenkindes soll er in drei Fällen sexuell missbraucht haben. In zwei Fällen soll der Priester mit seinem minderjährigen Patensohn Marihuana geraucht haben, in einem Fall soll der Elfjährige alkoholisiert gewesen sein. Außerdem spricht die Anklageschrift von Verwendung von Sexspielzeug und von pornografischen Bildern. Die „Rheinische Post“ zitiert den Pressesprecher des Amtsgerichtes Krefeld, Christian Tenhofen, mit der Aussage, dass Gegenstand der Verhandlung neben dem sexuellen Missbrauch von Kindern auch Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz sein werden. Dem Priester drohe eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren. Die Verhandlung des Falles beginnt am 9. Januar.

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2 Comments

  1. Warum stehen die für den Kindsmissbrauch zuständigen Aachener Bistumsfunktionäre denn nicht mit dem Päderasten vor Gericht? ….wie das in zivilisierten Staaten z. B. in Frankreich der Fall wäre! 😉

    Denn das Kirchenmanagment In Aachen hat den Missbrauch an mehreren Kindern offensichtlich vertuscht anstatt zu vereiteln. 😉

    Rom habe man „infomiert“ anstatt die zuständige Staatsanwaltschaft, der zuständige Bischof gehört gefeuert; es handelt sich um eine Öffentlich Rechtliche Körperschaft! …das Land NRW schrent unfähig,..oder unwillig? seine Kinder vor Kindsmissbrauch durch „Besoldete“ zu schützen? 😉

    http://de.m.wikipedia.org/wiki/Sexueller_Missbrauch_in_der_römisch-katholischen_Kirche

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  2. Die 9.500 RKK Priester in Deutschland sind im Durchschnitt 62 Jahre alt, in Frankreich sogar 80 Jahre. Ihre Zahl sinkt 6% jährlich, in max. 20 Jahren gibt es keine mehr. Notwendig wären 500-800 Novizen/Jahr, von nur 65 Bewerbern schaffen bis 25/Jahr die Priesterweihe, für die gestörte Sexualität ist der Zölibat unverzichtbar.

    Nach einer Omni Quest Umfrage von 2010 glauben nur 20% an die Aufklärung des sexuellen Missbrauchs durch die RKK, für 73% ist der Zölibat verantwortlich. Der Mehrheit gilt die RKK als korrupt, moralisch versaut und kriminell. Für Kinderfickern gehrt es um Eigennutz, die Opfer sind selber schuld und geldgierig. Es bedarf einiger Gebete die Tat zu sühnen und von der RKK geschützt begeht Kinderficker sofort neuen Missbrauch.

    „Ist der Ruf erst runiniert, lebt man bestens ungeniert“

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