Solidarität mit den Berufsspöttern? Ja!


Ein Kind hält am 7. Januar das Solidaritätssymbol „Je suis Charlie” in den nächtlichen Himmel Brüssels Foto: Valentina Calà | flickr | CC BY-NC 2.0
Nach dem Terroranschlag in Paris solidarisieren sich im Netz und auf den Straßen tausende Menschen mit einem französischen Satiremagazin, das gerne sämtliche Religionen verhöhnt. Warum Christen mitmachen sollten – und was Pegida damit zu tun hat.

Von Nicolai Franz|pro Medienmagazin

Ich bin Christ. Mein Glaube ist mir sehr viel wert. Ich versuche, so gut wie möglich Jesus nachzufolgen, auch wenn ich es oft nicht schaffe. Weil ich überzeugt davon bin, dass dies die beste Art zu leben und zu glauben ist. Es verletzt mich, wenn Menschen meinen Glauben, meinen Gott verhöhnen.

Und ich bin Demokrat. Ich respektiere Meinungen, die ich für falsch halte, die meinem Glauben widersprechen oder die mich in meinem tiefsten Inneren angreifen.

Für viele Zeitgenossen ist der Glaube der Feind von Toleranz und Meinungsvielfalt. Ich halte das für Blödsinn. Mein Glaube befähigt mich erst dazu, Menschen anzunehmen, wie sie sind, und seien sie in meinen Augen noch so borniert und arrogant.

Christen müssen ihren Gott nicht rächen. Jesus lässt den Hohn und Spott dieser Welt über sich ergehen. Dieses Denken ist den Islamisten fremd, für Christen ist es selbstverständlich.

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6 Comments

  1. Übrigens führt der unbegründete Glaube des Nicolai Franz über die „Friedfertigkeit“ seines Chistentums zum Tunnelblick auf die Realität der Ereignisse: noch vor kurzem brachten sich protestantische Nordiren und katholische Iren lustig gegenseitig um, mit tausenden von Toten, weil jeder seine eigenen Version des Christentums für die Richtige hält. 😉

    …Noam Chomsky weist auf den apokalyptischen „Gotteswahn“ eines George W. Bush hin, der Jaques Chirac 2003 als „Kreuzzügler“ gegen Saddam Hussein wegen der nicht vorhandenen Massenvernichtungswaffen gewinnen wollte.

    Als Chirac beim illegalen IrakKrieg nicht mitspielen wollte, fragte Bush den verdutzten Chirac, ob er denn das durch Saddam Hussein Fleisch gewordene Böse nicht bekämpfen wolle: „Gag und Magog“ . Dieser „GotteswahnWahn“ Bush’s zu Armaggedon zahlten wahrscheinlich eine halbe Millionen Iraker mit dem Leben. Der You Tube Schnipsel von Noam Chomski weist darauf hin.

    http://www.washingtonsblog.com/2015/01/award-deadliest-crime-first-15-21st-century-goes-religious-extremism.html

    http://www.trimondi.de/Christentum/Gottes_Wege.htm

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  2. Nicolai Franz meint: „…..Christen wüssten: Das Wort Gottes sei schärfer als jedes zweischneidige Schwert.“ 😉

    Mathäus 10:34 lässt seinen Christus formulieren: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert!“ 😉

    …. wie tolerant ist das nun eigentlich ? 😉 😉

    Im Mittelalter während der „Segnungen allerchristlichste Kreuzzüge ins „Heilige Land“ wie auch europäischer Kreuzzüge gegen „Heiden“ zuhauf, wie auch weiland bei der Heiligen Römischen Inquisition“ waren Römische Stellvertreter Gottes ungefähr so borniert wie einige Muslime im „Gotteswahn“ noch heute… ? 😉 …wer die allerchristlichste Folter damals doch noch überlebte wurde dann auch folkloristisch geschmückt verbrannt!…. 😉

    ….ob unser Christentum heute nur deshalb friedfertiger ist, weil eine aufgeklärte Gesellschaft jedem „Gotteswahn“ inzwischen Grenzen setzt….? 😉 😉

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    1. Man braucht kein Schwert um die Menschen zu ermordern, es genügt die krase Iditie gläubiger Christen

      Für selbst die ernannten Gottesdeuter ist ab 400 n.C. Wissen nur nutzlose Eitelkeit und gilt als Todsünde, die wenigen Gelehrten verenden in der Folter. Die biblischen Weisheiten legt der Papst als Popanz ewig wahr fest. Universitäten oder Fakultäten werden geschlossen, da sie nur Peinlichkeiten liefern. Dem Mann fehlt keine Rippe im Vergleich zur Frau, im Blut steckt kein Leben, die Seele bleibt unauffindbar, das Herz denkt nicht, die Erde ist keine Scheibe und kein Zentrum des Universums. Die Universität Salamanca reduziert die religiöse Paranoia in 250 Jahren von 12.500 Studenten auf 300 Bibelschüler, die Weihrauchkessel schwenken lernen.

      Leiden wie die im Hirn nistende Leptomeninigits, Trichinen, Trypanosoma cruzi im Wanzenkot, Schweinebandwurm, Dengue Fieber, Gelbfieber, Malaria, Lepra, Typhus, TBC, Keuchhusten, Windpocken, Polio, Mumps, Diphtherie, Masern, Meningoenzephalitis, Röteln, Lungenentzündung, Hepatitis, Milzbrand, Tetanus, Syphilis, Gonorrhoe, Metallvergiftung aus Farben, Pest, Cholera, Pocken, Vogelgrippe (Virus H5N8) 1918 als „Spanische Grippe“ mit etwa 30 Mill. Toten, Naturkatastrophen und neue Ausbrüche religiöser Paranoia heilt man mit Gebeten zum allerliebsten Jesulein. Diese Leiden sind eine Strafe Gottes sagt der all-wissende RKK Popanz. Trotz Tonnen von Gold, nutzlosen Kathedralen und viel Landbesitz der RKK sterben im Mittelalter 50% der Menschen elendig trotz beten, Gott hat gerade keine Zeit.

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  3. Christus wird es gegeben haben doch nur ein „Bruchteil von dem was im Neuen Testament steht wird auch abgelaufen sein,z.T. geschrieben ist es sehr lange nach Christis Kreuzigung…………..als Fabelreligion ja,no more!

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    1. Kein Hebräischer König wie Herodes hat den Lattenjupp veruteilt und dazu in Jerusalem regiert, der reale Hebräische König Agrippa I (17-44 n.C) existiert in der Bibel nicht einmal – den hat man glatt vergessen.

      König Gaius Julius Herodes (73–4 v.C.) baut ab 22 v.C.das phönizische Turris Stratonis nördlich Hadera als römischen Hafen und Regierungssitz Cesarea aus, Palästina wird ab 10 v.C. hier regiert. König Herodes stirbt an Verfolgungswahn im März des 26.ten Regierungjahres von Kaiser Gaius Octavius Augustus (63 v.C.-14 n.C.), also 4 v.C, in Cesarea. Seine 3 Söhne Aristopater, Aristobulus, Alexander werden Tage vorher hingerichtet, sie haben versucht den geistig irren Vater zu beseitigen. Flavius Josephus berichtet von Verhaftung und Tausenden Opfer, die im Hippodrom eingesperrt werden. So ein Bauwerk existiert in Palästina nur in Cesarea. König Herodes hat folglich Jesus und Pontius Pilatus niemals getroffen.

      Die Begründung für die Existenz des Lattenjupp sind alle kopiert

      Irinäus von Lyon erwähnt 180 n.C. erstmals 4 Hauptevangelien, in seiner Bischofsliste existiert kein Petrus, Philemon, Judas, Johannes oder Marcion. König Herodes ist bei der Geburt Jesus lange tot, der Herodes Tempel existiert ab 35 n.C., eine Volkszählung in Galiläa hat es nie gegeben, Nazareth wird erstmals 300 n.C. erwähnt. Der Jesus Mythos kopiert 1.800 Jahre alte Mythen aus Baktrien, den Titel des Baal Priesters Pontifex Maximus ursupiert der Bischof von Rom und ernennt sich zum Stellvertreter Gottes. Josephus Ben Matthias, Sohn eines jüdischen Priesters, reist mit Titus Flavius Vespasian 68 n.C. nach Rom, wird römischer Bürger und schreibt 79 n.C. „History Of The Destruction Of Jerusalem“ sowie 94 n.C „Antiquities of the Jews“ in Aramäisch.

      Die Autoren der Evangelien kopieren die Texte, sie haben Palästina niemals gesehen, sprechen weder Aramäisch noch sakrales Mittelhebräisch, als Nichtjuden wissen sie genau wann Jesus wo war, wen er traf und was er in einer unbekannten Sprache sagt. Kanonisiert werden nur Codices von Aposteln oder deren Schüler geschrieben, man erfindet laufend neue Schüler als Autoren eigener Texte. Schreibstuben leben von den Kopien, die damals so teuer sind wie ein Auto heute. Den Bedarf dafür muss man erst schaffen.

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  4. Schön wär’s, wenn alle Christen so dächten. Tun sie aber nicht. Es gibt genauso fanatische Christen wie Muslime. Man schaue sich diverse Massaker in Afrika oder Ärzte-Morde durch christliche Vollreligioten in den USA an…

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