Interne Facebook-Gruppe: Pegida-Anführer nutzen Hitler-Zitate und rassistische Parolen


Bild: pegida/FB, Screenshot:BB
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Mitglieder des Pegida-Organisationsteams haben sich in internen Diskussionen offen ausländerfeindlich geäußert. Das belegen Protokolle aus ihrer geschlossenen Facebook-Gruppe, in die DER SPIEGEL Einblick nehmen konnte.


SpON

Organisatoren der islamfeindlichen Bewegung „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) haben von Beginn an rassistische Parolen und Hitler-Zitate eingesetzt, um Anhänger zu mobilisieren. Das berichtet DER SPIEGEL, der Einblick in eine geschlossene Facebook-Gruppe von Pegida nehmen konnte. (Lesen Sie die ganze Geschichte im neuen SPIEGEL.)

Siegfried Däbritz, der zum zehnköpfigen Organisationsteam von Pegida gehört, beschimpfte Muslime als „mohammedanische Kamelwämser“ oder „Schluchtenscheißer“. Über die Kurden, die sich dem Terror des „Islamischen Staates“ widersetzen, schrieb er auf Facebook: „Sie sind genauso eine große Gefahr für das zivilisierte Europa / Deutschland wie alle anderen Strömungen innerhalb der Mohammedaner.“ Däbritz war zuvor Mitglied der FDP und saß in seiner Heimatstadt Meißen im Vorstand der Liberalen.

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