Trolls and Martyrdom: Je Ne Suis Pas Charlie


via Charlie Hebdo
When the only thing you’re reverent of is irreverence, you eventually get chan culture—people who shout racial slurs and think they’ve accomplished something in the name of ‚free speech.‘


By Arthur Chu|The Daily Beast

Shooting people is wrong.

I want to get this out of the way. When twelve people are killed by violence, whoever they are, for whatever reason, that is a tragedy and a waste. To murder someone by violence is the greatest crime imaginable—with the sole and narrow exception of using violence against people who directly and immediately threaten violence themselves.

There is no such thing as speech so hateful or offensive it somehow “justifies” or “legitimizes” the use of violence. The right to free expression—that’s a universal. The fear of violence should not determine what one does or does not say. In an ideal world that simply would not be a consideration because a violent reaction to speech would not be allowed to occur—in the imperfect world we live in, we should strive for the standard of knowing what we say might attract violence but speaking out as though the threat did not exist. That is the essence of the virtue we call “courage,” and the staff of Charlie Hebdo displayed it and should be honored for possessing it.

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2 Comments

  1. In dem Augenblick, indem man die Pressfreiheit reglementiert und der Satire eine Zwangsjacke anzieht, dann ist es zur Diktatur nicht mehr weit. Herr Erdogan in der Türkei als heimliche Kalif Muslimer IS-Terroristen führt das gerade der Welt vor. Da sitzen Dutzende Journalisten im Gefängnis, weil sie beim Beifallklatschen nicht den richtigen Takt gefunden haben

    Die Produzenten und Verleger von Satire müssen selber wissen wie weit sie gehen können und die Balance halten zwischen dem Anprangern von Missständen und persönlichen Beleidigungen. Die von Ehrgeiz zerfressenden Selbstdarsteller in der Politik, die jeden Verein, jeden Kongress, jede Versammlung, jede Schmuddelzeitung nutzen um ihre Größenwahn zu pflegen, die können Kritik überhaupt nicht ab.

    Es gibt wohl den direkten Zusammenhang zwischen Mangel an Intelligenz und Mangel an Kritikfähigkeit, was uns unsere christlichen Politiker jeden Tag aus Neue demonstrieren

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  2. Arthur Chu vom US Internet Magazine „TheDaily Beast“ versucht es mit „Benimmregeln“ für Satiriker, wie es sich für seine Weltmacht gehört. 😉

    Vielleicht würde es weniger Schaden geben, wenn es „Benimmregeln“ für Terroristen geben würde? 😉

    Chu stellt die alte Frage, erneut, die schon die Hofnarren im Mittelalter umtrieb: „Was darf Satire eigentlich“ ? Natürlich Alles! 😉

    Kurt Tucholski (und vor ihm Friedrich Schiller und andere) hatten darüber schon früher nachgedacht, als es das Internet noch nicht gab, und dann auch noch auf Deutsch. 😉

    http://de.m.wikiquote.org/wiki/Satire

    Rhenus als Charlie Hebdo Troll;-) Je suis Charlie, aussi… 😉

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