Israel verweigert 12 Bischöfen Einreise nach Gaza


Bild:  phhesse/flickr
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Bürokratische Hindernisse beim internationalen Bischofstreffen zur Solidarität mit Christen im Heiligen Land


kathweb

Israel hat 12 von 15 Bischöfen, die an einem Treffen mit Christen im Heiligen Land teilnehmen, die Einreise in den Gazastreifen verweigert. Die israelischen Behörden genehmigten am Sonntag 10 Personen aus der rund 40 Mitglieder zählenden Kirchendelegation, den Besuch in Gaza. Zu diesen gehören der Trierer Bischof Stephan Ackermann und Bischof Felix Gmür aus der Schweiz. Aus den Reihen der Delegation hieß es, die abgewiesenen Mitglieder wollten am Montag erneut die Einreise nach Gaza versuchen.

Auf Einladung des Lateinischen Patriarchen Fouad Twal halten sich seit Samstag Repräsentanten von 15 nationalen Bischofskonferenzen zum 15. „Internationalen Bischofstreffen zur Solidarität mit den Christen im Heiligen Land“ in Israel auf. Aus Österreich nimmt diesmal kein Bischof daran teil. Einen Schwerpunkt des Treffens, das bis 15. Januar geplant ist, soll der Besuch am Sonntag und Montag bei den rund 2.500 überwiegend orthodoxen Christen in Gaza in den palästinensischen Autonomiegebieten bilden.

2 Comments

  1. Da stellt sich für den Stellvertreter Gottes auf Erden un Rom die hochnotpeinliche Frage: Was machen der Trierer Bischof Ackermann und der Basler Bischof Gmür eigentlich falsch, dass sie von der israelischen Besatzungsmacht eine Unbedenklichkeit für Gaza ergattert haben? 😉 ….die Wege des Herren sind offenbar sonderbar? 😉

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    1. Ich schätze die wollten die 2 Christen besuchen, die in Gaza leben. Betrüblich ist eigentlich nur, dass wir Steuerzahler dafür aufkommen müssen, mich ausgenommen.

      Mit der ersten Gehaltsabrechnug 1961 bin ich aus der Kirche ausgetreten, in die mich jemand ohne jede Rückfrage eingeschrieben hat

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