Leipzig verbietet Mohammed-Karikaturen bei „Legida“-Demonstration


Von Kurt Westergaard
Von Kurt Westergaard
Die Stadt Leipzig hat das Zeigen von Mohammed-Karikaturen bei der am Montagabend geplanten islamfeindlichen „Legida“-Demonstration verboten. In dem im Internet veröffentlichten Demonstrationsauflagen heißt es, „das Zeigen sogenannter Mohammed-Karikaturen sowie anderer den Islam oder andere Religionen beschimpfender oder böswillig verunglimpfender Plakate, Transparente, Banner“ sei untersagt.


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Stadtsprecher Matthias Hasberg sagte der „Leipziger Volkszeitung“, Veranstalter und Ordnungsamt hätten die Auflage im „gegenseitigen Einvernehmen“ festgelegt, um einen friedlichen Verlauf zu gewährleisten. „Nach Paris muss man davon ausgehen, dass die Mohammed-Karikaturen eine Provokation sind“, so die Begründung des Stadtsprechers. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) kritisierte das Karikaturenverbot am Montag als Eingriff in die Presse-  und Meinungsfreiheit. Damit habe die Stadt Leipzig ihre Kompetenzen überschritten, sagte der DJV-Bundesvorsitzende Michael Konken in Berlin: „Es ist nicht Aufgabe eines Ordnungsamts, über die Zulässigkeit von Mitteln der Satire zu entscheiden.“

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2 Comments

  1. haben Beamte die Hosen voll,ganz abgesehen von das „Beleidigungen“ nicht sein sollten!?Beleidigungen zeigen die die soetwas ausstoßen sind verzweifelt und wissen sich nicht anders zu „wehren“…………..

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    1. Mittlerweile hat die Stadt wohl Karikaturen erlaubt.

      Leipzig rudert bei Karikaturen-Verbot zurück

      Nach heftiger Kritik hat die Stadt Leipzig ein Verbot des Zeigens von Mohammed-Karikaturen auf einer geplanten islamfeindlichen Demonstration wieder aufgehoben. Die Meinungsfreiheit sei ein sehr hohes Gut, und vor dem Hintergrund der Anschläge von Paris könne sie nicht hoch genug eingeordnet werden, sagte Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) am Montag.

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