Präses Rekowski: Satire sollte Religionen nicht herabsetzen – Heul doch!


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Der rheinische Präses Manfred Rekowski rät auch bei Ironie und Satire zu einem respektvollen Umgang mit anderen Menschen und ihrem Glauben.


Von Jasmin Maxwell und Ingo Lehnick|evangelisch.de

„Es bedeutet wahrzunehmen, was dem Anderen wichtig oder heilig ist“, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (epd). „Und wer das wahrnimmt, muss dann vielleicht nicht jede Karte spielen, die denkbar und möglich ist.“ Herabsetzungen einer Religion seien problematisch.

Grundsätzlich seien aber in einer freien Gesellschaft Humor, Ironie und Satire auch bei religiösen Themen erlaubt und rechtfertigten keine gewaltsamen Reaktionen, betonte der leitende Theologe der Evangelischen Kirche im Rheinland. Die Terroranschläge von Paris dürften nicht zur Selbstzensur führen: „Wenn wir wegen der Anschläge künftig die Schere im Kopf hätten, würden die Täter letztlich ihr Ziel erreichen, nämlich Menschen zum Schweigen zu bringen. Das darf nicht passieren.“

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