Erstochener Asylbewerber Khaled I.: Hakenkreuze an der Tür des Opfers


Mahnwache an der sächsischen Landesvertretung in Berlin – Foto: Paul Zinken/dpa
Bei den Ermittlungen zum Tod des jungen Asylbewerbers in Dresden gibt es Pannen in Serie. Der Grünen-Politiker Volker Beck erstattet Anzeige. Eine Rechtsextremismus-Spezialeinheit befasst sich mit dem Fall.


Von Matthias Meisner|DER TAGESSPIEGEL

Nach dem gewaltsamen Tod eines afrikanischen Asylbewerbers in Dresden hat der Grünen-Innenpolitiker Volker Beck Strafanzeige wegen Strafvereitelung im Amt gegen unbekannt gestellt. Beck sprach am Donnerstag in Berlin von „möglichen Ermittlungsfehlern“. Er erklärte weiter: „Die Ermittlungspannen im Tod des Asylbewerber Khaled Idris Bahray müssen rückhaltlos aufgeklärt werden. Mir fehlt jedes Verständnis für das nachlässige Vorgehen der Ermittlungsbehörden.“

Der aus Eritrea stammende Flüchtling war am vergangenen Montagabend, während Pegida durch Dresden marschierte, durch Messerstiche getötet worden.

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