Papst Franziskus: „Man darf sich nicht über den Glauben der anderen lustig machen“


Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
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In ihrer Regierungserklärung beschwor die Bundeskanzlerin Merkel die Pressefreiheit und nutzte die Gelegenheit, die Sicherheitsbehörden zu stärken und die Vorratsdatenspeicherung zu fordern


Von Florian Rötzer|TELEPOLIS

Medien und Politiker haben sich nach dem Angriff auf die Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo darin überschlagen, die Pressefreiheit zu feiern. Die Bundeskanzlerin Merkel verurteilte in ihrer Regierungserklärung erneut den islamistischen Terror und forderte ein konsequentes Vorgehen gegen diesen und den Antisemitismus. Demokratie sei, so die Kanzlerin, der Gegenentwurf zum Terrorismus, allerdings stammten die islamistischen Täter aus dem demokratischen Frankreich. Und Merkel verwies auf die Bedeutung von Pressefreiheit und Toleranz.

Millionen Menschen aus aller Welt spüren, dass es in der Auseinandersetzung mit den Terroristen um eine unserer Grundfreiheiten geht: um die Freiheit der Presse, die Freiheit, zu schreiben, zu filmen, zu veröffentlichen – ohne Zensur. Es ist der Artikel 5 unseres Grundgesetzes, der diese Freiheit garantiert. Er gehört für mich neben dem Artikel 1 zur Unantastbarkeit der Würde des Menschen, dem Artikel 2 zur freien Entfaltung der Persönlichkeit, dem Artikel 3 zur Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz und dem Artikel 4 zur Freiheit des Glaubens zu den größten Schätzen unserer Gesellschaft.

Angela Merkel

In vielen Länder gebe es Pressefreiheit nur auf dem Papier, aber nicht wirklich. In Europa habe man durch Toleranz „einen Umgang mit unserer Vielfalt“ gelernt. Merkel kündigte an, antisemitische Straftaten oder Angriffe auf Moscheen konsequent verfolgen zu lassen, sie nahm die Muslime in Deutschland unter Schutz, die unter Generalverdacht stünden.

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3 Comments

  1. „Man darf sich (also) nicht über den Glauben der anderen lustig machen“ bedeutet praktisch Maulschellen für die Kritik an religiösen Narreteien:

    1) Bis zu 13 „Vothäute Jesu“ wurden vom frühen Mittelalter bis zur Neuzeit durch seinen Verein sakral missbraucht. 😉 Die letzte Vorhaut verschwand stillschweigend bei einer Kirchenrenovierung in Calcata in der Nähe von Rom Ende des letzten Jahrhunderts. 😉

    Warum nur Jungesellen mit gesundem Geschlechtstrieb in seinem Verein Sakramente an Gläubige verteilen dürfen oder VereinsFunktionäre werden können „bleibt ein (wohl lustiges?) Geheimnis des Glaubens? 😉

    2. Der religiöse Brauch der Witwenverbrennung bei Hindus ist auch nichts was eine moderne Frau unter Menschenrrchten versteht;-) Ausserdem lässt die Friedhofsordnung sowas am RheinUfer gar nicht zu? 🙂

    3. Nur mit der zwangsweise Amputation von Vorhäuten bei Säuglingen jüdischer Eltern und Buben islamischer Eltern im Gotteswahn, werde Deutschland bicht zur KomikerNation „merkelte unsere kinderlose Weltkanzlerin an,, als sie sich für diese Kindsmisshandlung stark machte? 😉

    Abstatt dummer Sprüche könnte des „Arme Franz von Buenos Aires“ doch einfach die Allgemeinen Menschenrechte für seinen Verein in Kraft setzen, aber dann wäre seine Junggesellenverein aber nicht mehr so lustig? 😉 😉

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