Austria: Zu religionskritisch? Aufregung um Lehrerwechsel


Themenbild.Bild: katholisches.info
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Ein Salzburger Philosophielehrer wurde offenbar wegen religionskritischen Unterrichts aus seiner Maturaklasse abgezogen


Die Presse.com

In einem Gymnasium in der Stadt Salzburg sorgt ein Lehrerwechsel für Aufregung. Ein Philosophielehrer, der kurz vor seiner Pensionierung steht, ist kurz vor Weihnachten aus einer Maturaklasse abgezogen und einer anderen Klasse zugeteilt worden. Eltern hätten ihm vorgeworfen, er sei zu religionskritisch, begründete die Initiative „Religion ist Privatsache“ am Freitag in einer Aussendung.

Der Pädagoge sei bekennender Atheist und habe diese Meinung auch im Philosophieunterricht vertreten, sagte Eytan Reif, der Sprecher der Initiative. Darüber habe sich eine Handvoll Eltern mokiert. „Vom Landesschulinspektor gab es anfangs eine klare Rückendeckung“, so der Sprecher. Offenbar hätten aber die Eltern weiter interveniert, denn später sei es plötzlich zum Lehrerwechsel gekommen.

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