Die Heuchelei der Medien


Bild. Charlie Hebdo
Bild. Charlie Hebdo
Medien bieten uns eine Menge Heuchelei. Dabei wird die Meinungsfreiheit als Grundwert beschworen, so, als würde diese Freiheit in den Redaktionsstuben tatsächlich gelebt.


Von Giuseppe Gracia|kath.net

Nach den Bluttaten von Paris darf man auch einen kritischen Blick auf den medialen Umgang mit den Ereignissen werfen. Es fällt auf, dass diese in fast allen Medien auf „Terrorismus“ und „Extremismus“ reduziert werden, auf einen Angriff gegen die Redefreiheit. Ob Zeitung, Fernsehen oder Internet: man thematisiert Redefreiheit und Terrorismus-Prävention, während der religiös-weltanschauliche Hintergrund der Bluttaten ein Tabu bleibt.

Zum Schutz der friedlichen Muslime in Europa führt man keine Debatte über das grundsätzliche Verhältnis Mohammeds oder des Korans zur Gewalt. Man fragt nicht nach der Theologie oder der Wirkungsgeschichte dieser Texte, um daraus Rückschlüsse zu ziehen. Obwohl sich in einer offenen Gesellschaft jede Religion die Gewaltfrage immer wieder stellen (lassen) muss.

Wohlgemerkt: ich meine nicht das Verhältnis einzelner Gläubiger zur Gewalt. In westlichen Nationen lehnen die meisten Menschen Gewalt ab, ob religiös oder nicht. Das beantwortet aber nicht die Gewaltfrage in Bezug auf die Grundlagen einer Religion.

In diesem Fall werden öffentliche Fragen wie diese verhindert: wird Gewalt von Mohammed und dem Koran abgelehnt? Gilt für Mohammed, genau wie für Jesus, die Liebe, ja die Feindesliebe? Wenn nicht: was heißt das für uns, für die Politik? Was heißt es für die Muslime?

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1 Comment

  1. auch WordPress-Brigthgs ist als Medium bekannt solltet Ihr nicht verständniss haben für diese schmierige Vorgehensweise,Medien sind auch Geldgeil und suchen in vielen Ecken…………..nach money money…

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