PEGIDA und das „Tal der Ahnungslosen“


Bild: pegida/FB, Screenshot:BB
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Der Historiker Heinrich August Winkler sieht im fehlenden Zugang zum Westfernsehen bis 1989 eine Ursache für den starken „Pegida“-Zulauf in Dresden.


evangelisch.de

„Das sogenannte Tal der Ahnungslosen. Das wirkt bis heute nach“, sagte Winkler der „Wirtschaftswoche“ laut Vorabmeldung vom Samstag. Es sei kein Zufall, dass sich ausgerechnet dort eine zutiefst antiwestliche Bewegung formiert habe.

„Pegida“ knüpfe an die Ressentiments und Vorbehalte der Deutschen gegenüber der westlichen Demokratie zu Beginn des 20. Jahrhunderts an. Dem Pluralismus der westlichen Zivilisation habe man damals die Verherrlichung eines starken Staates entgegengehalten. „An diese Denktradition, die ganz wesentlich zur Zerstörung der Weimarer Republik beigetragen hat, knüpfen die Initiatoren der Dresdner Demonstrationen an“, erklärte Winkler.

In Dresden waren zu DDR-Zeiten keine westdeutschen Fernsehsender zu empfangen. Die Stadt an der Elbe wurde deshalb spöttisch als „Tal der Ahnungslosen“ bezeichnet.

2 Comments

  1. Schäuble bezeichnet Pegida als Phänomen der alternden Gesellschaft
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/wolfgang-schaeuble-bezeichnet-pegida-als-phaenomen-der-altersgesellschaft-a-1013339.html

    Ich bin mit 77 nicht alt genug für den Schmarren, wer aber steht meiner Frau bei wenn das einmal eintritt. Die hat heute mit 89€ Rente im Monat trotz Schwerbehinderung mehr als erträglich für die CDU propagierte Armut der superreichen Rentner. 1 Brot im Monat ist schon im Luxus prassen

    Wo sind die Altenheime für Millionen Ex-Beamte die diesen Schwachsinn glauben,.weil as allerliebste Jesulein für sie betet

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  2. Hr. Winkler kaum zu glauben das sich eine solche Denktradition in der Bevölkerung im Tal der Ahnungslosen eine solch lange Zeit gehalten hat!
    Der Mensch lebt und denkt aktiver…………..

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