Todenhöfers Info-Porno?


Sollen Journalisten Islamisten interviewen? Kritiker meinen: Sie machen sich damit zu Handlangern der Radikalen Foto: Jürgen Todenhöfer/Facebook
Der Journalist Jürgen Todenhöfer ist zum Islamischen Staat (IS) in den Irak gereist und nicht nur lebend, sondern auch mit einem Video-Interview wiedergekommen. Nun streiten Medienvertreter darüber, ob man es der Öffentlichkeit zumuten sollte.


pro Medienmagazin

In einem sind sich alle Kommentatoren einig: Dass Jürgen Todenhöfer im vergangenen Jahr tatsächlich nach Mossul gereist ist, mitten ins Herz der Terrororganisation Islamischer Staat, ist mutig und verdient Achtung. Das war es dann aber auch mit den Gemeinsamkeiten bei der Bewertung von Todenhöfers Reportage. Das Video-Material umfasst einen Spaziergang durch die vom Terror regierte Stadt und ein Interview mit dem deutschen IS-Kämpfer Christian Emde. Im Gespräch berichtet der 30-Jährige von den Eroberungsplänen der Islamisten. RTL sendete es in der Nacht zum Donnerstag.

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1 Comment

  1. „Unerhört“ vom CDU Mitglied Todenhöfer mit dem Mikrophon und der Kamera nach Mossul zu fahren um uns Wissen zu lassen was dort geschieht? 😉

    Ob Todenhöfer mit Waffen der Bundeswehr im Gepäck dorthin gereist wäre – also zur „Friedenserhaltung – sozusagen, wäre ihm das Prädikat „Info-Porn“ wohl erspart geblieben.? 😉

    Bei uns legt immerhin die Bundeskanzlerin per Neujahrsansprache fest, wo und wie wir Bundesschafe uns zu engagieren haben und was wir wissen und sehen dürfen? 😉

    ….. denn unsere „westlichen Werte“ wie Ölquellen und Ölpipelines dürfen nicht auch noch islamisiert werden? 😉

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