Dschungel-Camp lässt grüßen: Insekten als Fleischersatz?


Skorpione, Markt in Shanghai, Bild: bb
Skorpione, Markt in Shanghai, Bild: bb
Tofu-Schnitzel und Soja-Würstchen sind out – vielleicht kreucht und fleucht es bald nur noch in unseren vegetarischen Küchen. Was in asiatischen und südamerikanischen Ländern Tradition ist, kann künftig den übertrieben hohen Fleischkonsum westlicher Länder eindämmen: Insekten-Kost. Stehen „süße Hüpfer“ und „Heuschreckenbounty“ bald ganz oben auf unserer Speisekarte?


Von Sandra Lukatsch|welt der wunder

„Im ersten Schritt sollten Sie die Flügel und auch die Beine der Maikäfer entfernen.“ So lautet Anleitungsschritt Nummer eins für ein eher ungewöhnliches Rezept: die Maikäfersuppe. Wem jetzt nicht gleich das Wasser im Mund zusammenläuft – keine Sorge. Die Auswahl der Insekten-Küche ist weitaus größer: Mehlwürmer, Grillen, Maden, Heuschrecken oder Soldatenfliegen – alles was das Herz begehrt!

Ekeliges Krabbelzeug …

Was in anderen Kulturen zum Standard-Menü gehört, klingt in den mitteleuropäischen Ohren eher ekelerregend. Dennoch sollte manch einer auch hierzulande mal über den Tellerrand schauen. Das raten unter anderem Vertreter des sogenannten „Anthropozän“-Zeitalters. Denn die gewöhnungsbedürftige Küche ist nicht nur für figurbewusste Menschen ratsam. Die Kost ist sehr nährstoffreich und gilt dank dem hohen Eiweiß- und Protein-Gehalt als perfekter Fleischersatz.

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