So zeichnen arabische Karikaturisten gegen den Terrorismus


Witze dürfen scharf sein, aber nicht beleidigend werden. (Screenshot http://www.vetogate.com)
Der Anschlag auf «Charlie Hebdo» beschäftigt auch muslimische Karikaturisten. Doch ihre Art, gegen Terrorismus anzuzeichnen, offenbart die feinen Unterschiede zwischen Orient und Okzident.


Deutsch Türkische Nachrichten

Für arabische Karikaturisten gab es in den vergangenen Wochen fast nur ein Thema: die Kälte. Als Islamisten in Frankreich mehrere Anschläge verübten – unter anderem auf das religionskritische Satiremagazin «Charlie Hebdo» – fegten Schneestürme über die Levante. Regenfälle unterspülten Straßen in Saudi-Arabien und Ägypten, Schnee bedeckte die Flüchtlingslager in Jordanien und im Libanon. Mindestens zehn Menschen, darunter auch syrische Flüchtlinge, erfroren nach Medienangaben.

Ein Karikaturist der ägyptischen Zeitung «Al-Masry al-Youm» zeichnete ein in Schal und Mütze eingewickeltes Männlein vorm Fernseher. Er schaut die Nachrichten und sagt: «Seltsam … mit jedem Feuer, dass ich im Irak und in Syrien sehe, wird mir noch kälter.»

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1 Comment

  1. ob die arabischen Karikaturisten in ihren überhitzten Ländern klaren kalten Kopf bewahren können ist ziemlich fraglich…………..

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