CDU ist gegen „Welthumanistentag“ für Berliner Schüler


welthumanistentag

Die Berliner CDU-Fraktion kritisiert die Entscheidung der Bildungsverwaltung, als erstes Bundesland einen „Welthumanistentag“ am 21. Juni als Feiertag anzuerkennen.


Berliner Morgenpost

Religionsgemeinschaften seien dadurch benachteiligt, heißt es. Die Bildungsverwaltung hatte kürzlich beschlossen, dass Schüler sich am 21. Juni per Antrag von der Schule befreien lassen können. Voraussetzung für eine Zustimmung der Schule ist, dass die Eltern beziehungsweise volljährige Schüler selbst Mitglied des Humanistischen Verbandes sind. Die Teilnahme am Lebenskundeunterricht genügt nicht.

Bislang haben nach Berliner Schulgesetz nur konfessionsgebundene Schüler das Recht, bestimmte zusätzliche schulfreie Feiertage in Anspruch zu nehmen. Bildungsstaatssekretär Mark Rackles (SPD) begründete die Entscheidung der Bildungsverwaltung damit, dass man eine Gleichbehandlung von Angehörigen der Weltanschauungsgemeinschaften mit Angehörigen der Religionsgemeinschaften gewährleisten wolle.

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