Atheisten und Gläubige: Ein schwieriges Verhältnis im Schatten der Freiheit


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Es ist ein schwieriges Verhältnis, das zwischen Atheisten und Gläubigen besteht. Das zeigt sich in den Debatten, die seit Paris und den Karikaturen wieder aufflammen.


Von Muhammet Mertek|Deutsch Türkisches Journal

Die Frage der Beziehung zwischen Religion und Staat, Freiheit und Religionsfreiheit wurde am Samstag im „Religionspolitischen Kongress“ der Grünen im Landtag von NRW thematisiert. Der Kongress fand nach den menschenverachtenden Attentaten von Paris statt. Dass die Veranstaltung direkt auf das Attentat folgte, scheint das Interesse daran erhöht zu haben.

Etwa 200 TeilnehmerInnen haben sich in verschiedenen Panels am Vormittag und Nachmittag zusammengefunden. Die Themen sind durchdacht ausgewählt auch vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse. Ich persönlich habe mich für die Panels entschieden: „Religionsfreiheit. Wessen Religionsfreiheit? Widersprüche zwischen negativer und positiver Religionsfreiheit“ und „Weltanschauliche Pluralität – Zwischen gesellschaftlicher Realität und rechtlicher Gleichstellung“.

Als Moderatoren waren im ersten Panel der Grünen Bundestagsabgeordneter und religionspolitischer Sprecher Volker Beck und der Landessprecher Säkulare Grüne Berlin, Jürgen Roth, vertreten. Zu den Referenten zählten Prof. (em.) Dr. Micha Brumlik von der Universität Frankfurt, Dr. Kirsten Wiese von der Humanistischen Union und Dr. Burkhard Kämper vom Büro der Düsseldorfer Katholiken.

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