Kirchen: Auschwitz bleibt offene Wunde


Einfahrtsgebäude des KZ Birkenau, Ansicht von innen (1945, nach der Befreiung, Fotogr. S. Mucha). Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0 de
Menschenverachtende, fremdenfeindliche und nationalistische Bewegungen dürfen keinen Platz in Europa haben, fordern Spitzenvertreter der evangelischen und katholischen Kirche zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz. Wie die Ereignisse der vergangenen Wochen gezeigt hätten, seien Antisemitismus immer noch virulent und tödlich.


evangelisch.de

Anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz rufen die beiden großen Kirchen in Deutschland dazu auf, menschenverachtenden, fremdenfeindlichen und nationalistischen Bewegungen in Europa entgegenzutreten. Die Auseinandersetzung mit Auschwitz sei „bleibend aktuell“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung des Vorsitzenden der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, die am Freitag in Bonn und Hannover veröffentlicht wurde. „Ohne die Achtung vor der Würde und den Rechten jedes Menschen gibt es kein humanes Zusammenleben“, mahnen Marx und Bedford-Strohm.

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