Christliche Pegida-Anhänger oder der Irrtum des Herrn Patzelt


Bild: pegida/FB, Screenshot:BB
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Die Pegida-Anhänger haben mit Religion nichts zu tun, sagte jüngst der Politikwissenschatfler Werner Patzelt. Eine Zeit-Autorin ist nach Dresden gefahren und herausgefunden, dass auch viele Christen unter den Pegida-Demonstranten sind.


pro Medienmagazin

Die Redakteurin Anne Hähnig hat für die Zeit-Beilage Christ und Welt Christen in Dresden getroffen, die sich der Pegida-Bewegung angeschlossen haben. Sie begleitete etwa Wilfried Weißflog, einen Pfarrer im Ruhestand, der sich vor allem wegen der Angst vor einer Islamisierung den Kundgebungen in Dresden angeschlossen hat.

Der ehemalige Superintendent sagt der Reporterin: „Ich will, dass sich etwas ändert, und ich stehe auch als Christ hier.“ Mit einem Freund hat er ein Plakat für die Pegida-Demos gebastelt, auf dem steht: „Dresdner Christen grüßen die Pegida“. Weißflog hat nichts gegen gegen Ausländer, wohl aber gegen die Asylpolitik dieses Landes: Deutschland nehme zu viele Menschen auf, lasse zu viele herein – und behandle diese dann schlecht. Ebenso sagt er: „Ich habe nichts gegen Muslime, aber ich habe etwas gegen Islamisten. Meine dringende Bitte an friedliche Muslime ist, dass sie sich noch viel eindeutiger von Hasspredigern distanzieren. Genauso, wie wir Christen uns von den Kreuzrittern distanziert haben.“ Hähnig stellt fest: Auch viele Christen engagieren sich gegen die „Islamisierung des Abendlandes“.

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2 Comments

  1. …es ist aehr fraglich ob deutsche Politiker überhaupt in der Lasge sind Politische Abläufe und Ereignisse auf deutschen Strassen richtig einschätzen zu können,deren EGO an die Macht oder Beteidigung an dieser zu erhalten ist denen klar wichtiger!………………

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