Wikileaks erhebt schwere Vorwürfe gegen Google


foto: flickr.com/wikileakstruck (CC-Lizenz) Wikileaks ist überall - und da lesen die Behörden natürlich gerne mit.
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Wikileaks ist überall – und da lesen die Behörden natürlich gerne mit.
Unternehmen habe Daten von Wikileaks-Mitarbeitern an US-Behörden weitergegeben und diese nicht darüber informiert


Von Andreas Proschofsky|derStandard.at

Es war ein sehr geschickt gewählter Zeitpunkt: Einen Tag vor Weihnachten informierte Google drei Mitarbeiter der Enthüllungsplattform Wikileaks darüber, dass ihre Accounts bereits seit langem von US-Behörden überwacht wurden. Eine Meldung, die im Trubel der Feiertage weitgehend unterging. So einfach will man bei Wikileaks die Sache aber nicht abhaken: In einer aktuelle Stellungnahme erheben die Betroffenen nun schwere Vorwürfe gegen Google.

Umfang

Demnach wurden seit April 2012 die Google-Accounts von Sarah Harrison, Joseph Farrell und Kristinn Hrafnsson regelmäßig überwacht. Dabei wurden offenbar sämtlich E-Mails, die dazu gehörigen IP-Adressen und auch Dokumente regelmäßig an die Behörden weitergegeben.

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