Führende Evangelikale machen den christlichen Zionismus nieder


HP der Cornerstone Church. Screenshot brightsblog
HP der Cornerstone Church. Screenshot brightsblog
Die Lausanner Bewegung, eine der wichtigsten Gruppierungen der Evangelikalen, hat sich erneut gegen die ihrer Ansicht nach sündige Unterstützung des Staates Israel und des Zionismus durch Christen gewandt.


israel heute

Steve Haas, der Vizepräsident von World Vision USA, schreibt in der jüngsten Ausgabe von Lausanne Global Analysis: „Mehr als 60 Jahre lang haben sich viele Evangelikale an eine sehr enge theologische Sichtweise geklammert, die christliche Theologie mit der politischen Ideologie des Zionismus verband.“

Haas vergleicht den christlichen Zionismus mit der spanischen Inquisition, den Kreuzzügen, der Apartheid in Südafrika und weiteren Gräueltaten, an denen Christen beteiligt waren.

Die internationale Lausanner Bewegung war in den vergangenen Jahren immer wieder dadurch aufgefallen, dass sie sich den Vorwurf zu eigen machte, dass der jüdische Staat die Christen und andere Minderheiten unterdrücke.

Im Oktober 2010 fand der dritte Lausanner Kongress für Weltmission in Kapstadt statt. Dort wurde eine wegweisende Erklärung verabschiedet, die großen Einfluss auf die bibeltreuen Christen in aller Welt hat. Eine besondere Erwählung des Volkes Israel wird darin ausdrücklich bestritten: „Wir bekräftigen, dass obwohl das jüdische Volk den Bundesschlüssen und Verheißungen Gottes nicht fremd war – in der Weise wie Paulus die Heiden beschreibt – dass sie, die Juden, noch immer die Versöhnung mit Gott durch den Messias Jesus Christus brauchen. Zwischen Juden und Heiden gibt es weder einen Unterschied bei der Sünde noch bei der Errettung.“

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