Berlin: Bischöfe und Grüne diskutieren über Sterbehilfe


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Forderung nach Verbot sämtlicher organisierter Formen der Beihilfe zum Suizid erneuert – Schnittpunkte auch bei „Pegida“-Ablehnung, Entwicklungshilfe und Umweltschutz


kathweb

In der aktuellen Sterbehilfe-Debatte haben die deutschen Bischöfe ihren Ruf nach einem Verbot sämtlicher organisierter Formen der Beihilfe zum Suizid erneuert. Bei einem Spitzentreffen von Grünen-Politikern und Mitgliedern der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) am Mittwoch in Berlin zeigten sich beide Seiten darin einig, die Hospiz- und Palliativversorgung auszubauen. Ein besondere Augenmerk müsse dabei auch auf der häuslichen Pflege durch Angehörige liegen.

Mit Blick auf die Aufnahme von Flüchtlingen forderten Kirchenvertreter und Politiker eine bessere Willkommenskultur. Einwanderung müsse positiv dargestellt und rechtlich erleichtert werden. Gleichzeitig sei es notwendig, Werte wie Solidarität und Mitmenschlichkeit konkret erfahrbar zu machen. Bedenken äußerten die Teilnehmer des Treffens zu den Diskussionen über die islamkritische Pegida-Bewegung. Dadurch rückten die bereits existierenden vielfältigen Hilfen für Flüchtlinge in den Hintergrund.

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