EKD-Ratsvorsitzender fordert „religiöse Alphabetisierung“


Heinrich Bedford-Strohm (2011), Bild: wikimedia.org/CC-BY-SA 3.0/MichaelLucan
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, beklagt fehlendes Wissen über Religionen in der deutschen Gesellschaft.


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Mit Blick auf stärker werdende atheistische Gruppen sagte der bayerische Landesbischof am Mittwochabend in Berlin: „Was es zuallererst braucht, ist eine religiöse Alphabetisierung.“ Er forderte Schulen und Bildungspolitik dazu auf, genau zu prüfen, ob genügend Wissen über Glaubensgemeinschaften auch außerhalb des Religionsunterrichts vermittelt werde.

Bedford-Strohm kritisierte, dass Religionsgemeinschaften häufig mit fundamentalistischen Gruppen in einen Topf geworfen und Kritikpunkte unzulässig vermengt würden. Die Diskussion mit Religionskritikern sei wichtig, sagte Bedford-Strohm. Man dürfe dabei aber verlangen, „dass Menschen Grundkenntnisse über Religionen haben“.

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3 Comments

  1. Die meisten Atheisten sind gerade deshalb Atheisten, weil sie meist ausgeprägte Kenntnisse über Religionen haben. Dem EKD-Häuptling geht es sicher weniger um die Übermittlung von religiösen Grundkenntnissen, als um die Dummhaltung von gewinnbringenden, religiotischen Analphabeten und deren potenziellem Nachwuchs.

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