Geisterstunde beim ORF: ORF darf am Karfreitag schweigen


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Der Österreichische Rundfunk (ORF) darf am Karfreitag eine Schweigeminute halten. Gegner hatten geklagt, der Sender bevorzuge das Christentum. Dies wurde nun in höchster Instanz abgewiesen.


pro Medienmagazin

Eine Minute Funkstille leistet sich der ORF am Karfreitag – schon seit den 1970er Jahren. Auch auf mehreren ORF-Radiokanälen gibt es an dem Feiertag einige Schweigesekunden. Die laizistische Initiative „Religion ist Privatsache“ hatte sich 2012 deswegen bei der Medienbehörde KommAustria und dem Bundeskommunikationssenat beschwert: Die öffentlich-rechtliche Einrichtung gebe damit pro-religiöse Zeichen von sich, die dem Gebot der Trennung von Kirche und Staat widersprächen. Nachdem beide Behörden die Schwiegeminute für rechtens erklärt hatten, bestätigte dies nun in höchster Instanz der Verfassungsgerichtshof.

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