Käßmann beklagt „beschränkte Wahrnehmung“ ihrer Person


Margot-Kässmann

Die ehemalige Bischöfin Margot Käßmann (56) fühlt sich öffentlich falsch wahrgenommen. Die ständige Verkürzung ihres Lebenslaufs auf Brustkrebs, Scheidung und Rücktritt halte sie für eine „ziemlich beschränkte Wahrnehmung“, sagte die evangelische Theologin fünf Jahre nach ihrem Rücktritt dem Magazin der Wochenzeitung „Die Zeit“.


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Jeder Mensch komme einmal im Leben in die Lage zu sagen, das hätte mir nicht passieren dürfen, ist mir aber passiert, sagt die Theologin. „Und dann kommt es darauf an, ob er neu anfangen kann.“ Rettung heiße auch, Frieden mit sich selbst zu machen. Dies sei ihr nicht schwergefallen, bekennt die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD): „Gott hat mir ein sonniges Gemüt gegeben.“ Die große Botschaft des Christentums sei es, „trotz unserer Fehler“ geliebt zu werden.

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1 Comment

  1. Die Tante macht´s sich mit ihrem Gejammer (mit dem Hinweis auf die große Botschaft des Christentums) ziemlich einfach. -Beschränkte werden halt mal nur beschränkt wahrgenommen.- Ob sie das sonnige Gemüt von einem Gott hat oder ob es vielleicht nur genetisch bedingt oder aber, durch das ein oder andere Gläschen gefördert ist, mag dahingestellt bleiben. Jeder hat wahrscheinlich schon irgendwann, irgendwie mal irgendeinen Mist gebaut. Aber nicht jeder ist gleichzeitig auch Theologe, mit von “ ganz oben“ (denkste Puppe 😉 ) eingegebener, moralischer Vorbildfunktion.

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