Bremen und die reine Lehre


Foto: Maerten van Heemskerck/via Wikimedia Commons "Gideon zerstört Baals Altar", Kupferstich von Maerten van Heemskerck (1498-1574)
Foto: Maerten van Heemskerck/via Wikimedia Commons
„Gideon zerstört Baals Altar“, Kupferstich von Maerten van Heemskerck (1498-1574)
In Bremen reagieren kirchliche Mitarbeiter empört auf die Predigt eines Pastors, der andere Religionen beleidigt. Nun geht es ihnen so wie vielen Muslimen, denen oft Fundamentalismus vorgeworfen wird: Sie müssen sich für ihren Glauben verteidigen.


evangelisch.de

Mitarbeiter der Bremischen Evangelischen Kirche haben sich in scharfen Worten von der umstrittenen Predigt des Bremer Pastors Olaf Latzel (47) distanziert. Latzel beschädige in unerträglicher Weise das Ansehen der Kirche und ihrer Mitarbeiter, heißt es in einer Resolution „für eine Vielfalt der Religionen und gegen Hassprediger“, die am Freitag veröffentlicht wurde. Sie befürchten, dass der Pastor den Boden für Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Gewalt und Hass bereitet.

Kirchliche Mitarbeiter sehen sich nun dem Vorwurf ausgesetzt, ihr Arbeitgeber biete Fundamentalisten Raum. Von der Kirchenleitung erwarten sie deshalb „mehr als ein Bekenntnis zur Vielfalt“. Sie müsse gegen Latzel alle zur Verfügung stehenden disziplinarrechtlichen Mittel ausschöpfen.

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