Muslime, traut euch doch, über Mohammed zu lachen!

Von Kurt Westergaard
Von Kurt Westergaard
Die Zeichnungen von „Charlie Hebdo“ sind Geschenk für die Muslime. Sie sollten lockerer mit ihrer Religion umgehen. Humor befreit von Dogmen. Dann erträgt man auch Kölner Karnevalswagen.


Von Hamed Abdel-Samad|DIE WELT

Vor vielen Jahren war ich noch strenggläubiger Muslim. Ich war befreundet mit einem deutschen Theologie-Studenten in Augsburg, der Religionslehrer werden wollte. Er erzählte mir einmal folgenden Witz: Ein Metzger aus Bayern kommt in den Himmel. Petrus stoppt ihn an der Pforte und durchsucht seine Tasche. Er entdeckt darin eine große Weißwurst und fragt erstaunt, was dieses Ding sein soll. „Das ist meine Nahrung, ich kann ohne nicht leben“, antwortet der Bayer.

Petrus verweigert ihm den Eintritt, bis er in Erfahrung bringe, was das sei. Der Himmelspförtner fragt Jesus, ob er dieses längliche Zeug identifizieren könne. „Nein, Petrus, frag doch meine Mutter, sie war häufiger auf dem Markt als ich und kennt sich mit Nahrungsmitteln besser aus.“ Petrus fragt Maria, ob sie dieses Ding kenne. Die Mutter Gottes nimmt die Wurst in die Hand und tastet sie vorsichtig ab. „Gesehen habe ich es nicht, aber irgendwie fühlt es sich an wie der Heilige Geist!“, sagt Maria.

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Radio Horeb: Religiotie mit Antenne

Der Pfarrer Richard Kocher ist Programmdirektor von Radio Horeb Foto: Radio Horeb
Der katholische Sender „Radio Horeb“ ist mittlerweile 20 Jahre alt. Eine Autorin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) hat den Sender im Allgäu besucht und stellt fest: er wirkt altbacken, hat aber eine Mission.


pro Medienmagazin

Die Hörer von Radio Horeb lebten in einer Parallelwelt, findet FAS-Autorin Wibke Becker. Sie hörte sich den Sender an, besucht das Studio im Allgäu und traf den Programmdirektor, einen katholischen Pfarrer. Die Hörer seien „die Großmütter, die den ganzen Tag drinnen auf ihren Sesseln sitzen und die Heizung bollern lassen. (…) Die Kranken, die Tag für Tag im Bett liegen oder im Rollstuhl sitzen und keine Hoffnung haben, dass es ihnen irgendwann wieder besser geht.“ Manche Leser versicherten dem Sender in Telefonanrufen: „Wenn ich mal nicht mehr laufen kann, dann wird das Radio mich in den Tod begleiten.“

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Brandenburger Kulturministerin bestimmt was Religion ist – göttlich

Ein Hinweisschild der „Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters“ mit den Zeiten der „Nudelmesse“ in Templin Foto: picture alliance / dpa
Die „Spaghettimonster-Kirche” darf in Templin nicht mehr für ihre „Nudelmesse” werben. Das brandenburgische Kulturministerium versteht da keinen Spaß.


BZ

Haben die einen an der Nudel? Zum Abendmahl gibt es Spaghetti und einen Schluck aus der Bierflasche. In Templin (Kreis Uckermark) hatte letztes Jahr eine Nudelkirche eröffnet. Jeden Freitag steht Bruder Spaghettus vor dem Pasta-Altar in der “Kirche zum Fliegenden Spaghettimonster”.

Aus Sicht der brandenburgischen Landesregierung ist allerdings die „Spaghettimonster-Kirche” keine Glaubensgemeinschaft. Bei dem Verein handele es sich um eine Religionsparodie „ohne ernsthafte religiöse Substanz”, erklärte Kulturministerin Sabine Kunst (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage der SPD-Fraktion im Landtag.

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Dodo Marx: Ja zur „Entklerikalisierung der Macht“

Quelle: www.bgland24.de
Quelle: http://www.bgland24.de
Kardinal Reinhard Marx regt eine Durchsicht des Kirchenrechts an, um mehr Aufgaben für Laien, besonders Frauen, in der Kirche zu öffnen. Im Gespräch mit der US-amerikanischen Jesuitenzeitschrift „America“ sagte Marx, er wünsche sich mehr Frauen an verantwortungsvollen Stellen im Vatikan und in der Kirche im Allgemeinen.


Radio Vatikan

Der Ausschluss von Frauen sei „nicht im Geist des Evangeliums“. Er halte die „Entklerikalisierung der Macht“ in der Römischen Kurie und in den Diözesen für wichtig, erklärte Marx. Der Kardinal koordiniert den neuen vatikanischen Wirtschaftsrat und gehört dem Rat der neun Kardinäle an, die den Papst bei der Kurienreform beraten. „Wir müssen auf das Kirchenrecht sehen und theologisch darüber nachdenken, welche Aufgaben unbedingt Priester erfordern. Alle anderen Aufgaben, im weitesten möglichen Sinn, müssen Laien offen stehen, Männern wie Frauen, aber besonders Frauen.“

In der Vatikanverwaltung sei es „nicht nötig, dass Kleriker alle Kongregationen, Räte und Abteilungen leiten“, sagte Marx. Er finde es bedauerlich, dass in dem von ihm geleiteten Wirtschaftsrat unter den Laien keine Frau vertreten sei. Die Auswahl sei vor seiner Ernennung erfolgt, er werde nach geeigneten Expertinnen für das Gremium suchen. Zugleich würdigte Marx, dass im Wirtschaftsrat „zum ersten Mal überhaupt im Vatikan“ Laien mit demselben Grad an Verantwortung und Rechten wie die Kardinäle tätig seien. „Das sieht nicht aus wie ein großes Ding, aber große Dinge beginnen mit kleinen Schritten, richtig?“

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Im Vatikan wurde wegen Pornografie ermittelt

hailmary

Ein Bericht der vatikanischen Generalstaatsanwaltschaft zeigt, dass sich die italienische Justiz im Vatikan 2014 mit Ermittlungen wegen pädophiler Porongrafie, Betrugs und Drogenhandels befasst hat.


Kleine Zeitung.at

Die italienischen Justizbehörden haben sich im vergangenen Jahr mit Ermittlungen wegen pädophiler Pornografie, Betrugs auf Kosten der Vatikanbank IOR und Drogenhandel befasst. Dies geht aus dem Bericht des vatikanischen Generalstaatsanwalts Gian Piero Milano bei der Eröffnung des neuen Gerichtsjahres im Vatikan am Samstag hervor.

Festnahme bereits im September

Die Ermittlungen wegen pädophiler Pornografie betreffen den wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern angeklagten früheren Erzbischof Jozef Wesolowski, der im September festgenommen worden und im Dezember aus dem Hausarrest entlassen worden war, bestätigte der vatikanische Pressesprecher Pater Federico Lombardi nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur ANSA. Die vatikanische Staatsanwaltschaft wirft dem früheren Papst-Botschafter in der Dominikanischen Republik sexuellen Missbrauch von Minderjährigen und den Besitz von kinderpornografischem Material vor.

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Wer stoppt den „Geisterfahrer“?

Bild: heise.de
Wie hierzulande über euro-griechische Realitäten hinweggetäuscht wird


Von Arno Klönne|TELEPOLIS

Der Konflikt zwischen der Troika als Euro-Aufsichtsbehörde und der neuen griechischen Regierung lasse sich ganz einfach lösen, sagt in den Talkshows der Bundesfinanzminister, in seiner Rolle als sparsamer schwäbischer Hausmann: Griechenland müsse eben seine Schulden bezahlen, sich an die Vereinbarungen halten. „Pacta sunt servanda“ ergänzt ihn sein bayerischer Ressortkollege, damit auch Lateinkundige Bescheid wissen. Die auferlegten „Spar“-Reformen hätten Griechenland doch schon auf den wirtschaftlichen Wachstumsweg gebracht, beschwert sich die deutsche Politikelite, aber nun richteten regierende griechische Populisten ein ganz Europa bedrohendes Chaos an.

In der Presse hierzulande wird ganz überwiegend diese Deutung der Problemlage zugespitzt, mit dem „Spiegel“ als propagandistischem Sturmgeschütz: Als „Der Geisterfahrer“ ist Alexis Tsipras auf das Titelbild der jüngsten Ausgabe gesetzt und als „Europas Albtraum“, das Etikett „Der Brandstifter“ war ja schon vergeben für den russischen Staatspräsidenten. Die neue griechische Regierung, so heißt es in dem Magazin, rüttele „am Fundament der EU“ vor allem durch ihre Kritik an der Griechenlandpolitik Deutschlands, durch ihre Polemik gegen Angela Merkel; sie stelle „alles in Frage, was der Kanzlerin heilig ist“. Die Regierungschefin der Bundesrepublik als sakrale Autorität europäischer Politik?

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Unnatürlicher Mann ruft zu natürlicher Familienplanung auf

Antonio Javellana Ledesma, Bild: ecologyandchurches
Natürliche Verhütungsmethode Bestandteil der verantwortlichen Familienplanung.


kath.net

Der philippinische Erzbischof von Cagayan de Oro, Antonio Javellana Ledesma, hat Familien in dem südostasiatischen Land zur Anwendung natürlicher Verhütungsmethoden aufgerufen. Eltern sollten ihre Familie verantwortlich planen, sagte Ledesma am Freitag bei einem Treffen mit Fischerfamilien und Vertretern von Nichtregierungsorganisation auf der ostphilippinischen Insel Siargao. «Jedes Kind, das auf die Welt kommt, hat ein Recht darauf, gut versorgt zu werden», betonte er. Ledesma äußerte sich mit Blick auf die Aussage des Papstes zur «verantworteten Elternschaft» im Anschluss an dessen Besuch auf den Philippinen vergangene Woche.

Die durchschnittliche Geburtenrate in dem Land mit 100 Millionen Einwohnern liegt bei mehr als drei Kindern pro Frau. Das Thema Verhütung ist in der philippinischen Gesellschaft weitgehend tabuisiert. 80 Prozent der Philippiner sind katholisch.

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Kirchen und Regierung streiten über Flüchtlinge in Gotteshäusern

gegen_kirchenprivilegienKirchenasyl in der Kritik: Die Bundesregierung fährt eine Breitseite gegen Flüchtlinge, die in Gotteshäusern Schutz suchen. Minister de Maizière wirft den Kirchen Rechtsbruch vor. Diese wehren sich gegen die verschärfte Haltung der Behörden.


evangelisch.de

Die Diskussion über Menschen im Kirchenasyl nimmt an Schärfe zu. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) wandte sich laut einem Medienbericht „prinzipiell und fundamental“ gegen das Verhalten der Kirchen. Die Ökumenische Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche kritisierte hingegen erneut gegen die Einschätzung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), wonach die Betroffenen „flüchtig“ seien. Damit bleibt den Behörden mehr Zeit, sie in die EU-Ersteinreiseländer abzuschieben. Die Zahl der Kirchenasyle war im vergangenen Jahr sprunghaft angestiegen.

De Maizière sagte laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“, er habe als Christ zwar Verständnis, dass die Kirchen „in Einzelfällen“ unter dem Gesichtspunkt des Erbarmens Flüchtlinge aufnähmen. Doch es gehe nicht, dass sie sich eigenmächtig über bestehende Gesetze hinwegsetzten. Der Minister äußerte sich dem „Spiegel“ zufolge bei einem Treffen der CDU-Spitze mit führenden katholischen Bischöfen am Dienstag in Berlin. Dabei bezeichnete der Migrationsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, Norbert Trelle, das Kirchenasyl als „Ultima Ratio“.

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Women’s Mosque Opens In L.A.

Women praying inside a mosqueThe Women’s Mosque of America opened its doors on Friday in central Los Angeles, welcoming a crowd of Muslim women from around the country.


By Antonia Blumberg|The Huffington Post

L.A.-based professionals M. Hasna Maznavi and Sana Muttalib serve as president and co-president of the mosque’s board, respectively, and have worked with the rest of their team for months to bring the project to fruition. By day, Maznavi is a filmmaker and comedy writer, while Muttalib works as an attorney. They teamed up with the Pico Union Project, an interfaith worship space in Los Angeles, to house their mosque, and held the first juma’a, or Friday prayers, on Jan. 30. Edina Lekovic, the director of policy and programming at the Muslim Public Affairs Council, led the mosque’s inaugural khutbah, or sermon, and congregants were invited to join in a post-juma’a discussion and Q and A.

The Women’s Mosque is making its debut at a time when many American Muslims are questioning the traditions and norms they grew up with. The Chicago-based writer Hind Makki started a website in 2012 called “Side Entrances,” which invited women to post their photos and experiences at worship services. Mosques are often segregated by gender, sometimes with wall dividers marking off each area. Many women have expressed frustration at these divisions, and as Makki told NPR earlier this month, many men had no conception of the women’s experience.

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Saudi-Arabien: Dissidenz in den Köpfen

U.S. Army Gen. Martin E. Dempsey mit dem neuen König Salman bin Abdulaziz Al Saud; Bild: Pentagon; gemeinfrei
Wie lange wird das Königreich den sozialen Frieden noch kaufen können?


Von Bernard Schmid|TELEPOLIS

Saudi-Arabiens Politik ist in der Region regelmäßig ein Zankapfel und besonders in jüngster Zeit umstritten (Die bösen Guten?): Seit Ende 2014 ist es erklärte Politik des Königreichs, den Ölpreis auf ein Niveau absinken zu lassen, das geopolitischen Rivalen des Golfstaats und/oder Konkurrenten der USA – Russland, Venezuela, Iran -, aber auch anderen Ölförderstaaten Schaden zufügt.

Das dahinter stehende Kalkül, das auch ganz offen ausgesprochen wird, lautet: Wir verlieren zwar wie andere Ölförderstaat durch einen Preis, der bis auf 20 Dollar pro Fass absinken könnte – gewinnen aber dadurch Marktanteile, indem wir Konkurrenten abtöten oder an die Wand drücken, deren Ölförderung wirtschaftlich unrentabel wird.

Zugleich wird geopolitischen Kontrahenten Schaden zugefügt. Ein wahrer Kalter Krieg ist entbrannt, in welchem die Golfmonarchie und ein Teil des US-Establishments (minus jene Sektoren, die in Ölschieferförderung und ähnliche relativ kostspielige Unternehmungen investiert haben) auf der einen Seite und Staaten wie Venezuela, Algerien und Iran auf der anderen Seite stehen.

Dabei darf jedoch nicht übersehen werden, wie riskant dieses Vorgehen auch für das Saudi-System selbst ist. So sollen dem Königreich für das Jahr 2015, je nach Angaben, dreißig respektive vierzig Milliarden Dollar zur Haushaltsdeckung fehlen; das Königreich selbst hat für das Budget 2015 einen Deckungslücke von 38,6 Milliarden Dollar vorausberechnet. Im abgelaufenen Jahr 2014 betrug sie vierzehn Milliarden Dollar.

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Unter Blasphemie-Verdacht: Der Mann am Kreuz will uns etwas sagen

Kriegsopfer oder Kriegstreiber? George Grosz zeichnete seinen Christus mit Gasmaske gleich mehrfach, bevor ihm 1928 der Prozess gemacht wurde
Kriegsopfer oder Kriegstreiber? George Grosz zeichnete seinen Christus mit Gasmaske gleich mehrfach, bevor ihm 1928 der Prozess gemacht wurde
Der Maler George Grosz hat in den zwanziger Jahren einen Jesus gezeichnet, an den sich ähnliche Fragen heften wie an die Mohammed-Karikaturen von „Charlie Hebdo“. Der Fall landete vor Gericht.


Von Ursula Scheer|Frankfurter Allgemeine

Als „Charlie Hebdo“ in seiner ersten Ausgabe nach dem Attentat titelte: „Tout est pardonné“, begann das Rätselraten der Kommentatoren. „Alles ist vergeben“ – wer sagt das eigentlich? Der weinende Prophet Mohammed, der unter diesen Worten zu sehen ist? In den Händen hält er ein Schild mit dem Slogan „Je suis Charlie“, den sich seit dem Tag, an dem Islamisten zwölf Mitarbeiter des Satireblatts töteten, zahllose Sympathisanten zu eigen gemacht haben. Oder sollte das bedeuten, Mohammed habe den Karikaturisten verziehen? Verzeihen die überlebenden Karikaturisten den Attentätern? Oder verzeihen sie Mohammed, nach dem Motto: Er kann ja nichts dafür, dass Mörder ihre Taten mit seiner Lehre legitimieren? Was war das also, eine Geste der Versöhnung oder abermals ein Affront gegen Muslime, also Blasphemie?

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Wahl Dodo des Monats Januar 2015

Dodo des Monats Januar 2015
Dodo des Monats Januar 2015

Das neue Jahr ist mit einer Fülle von obskuren, religiotischen und ewiggestrigen Verlautbarungen gestartet. Der Terroranschlag auf die Redaktion des französischen Satire-Magazins „Charlie Hebdo“, die Pegida-Demonstrationen, die Auspeitschung von Raif Badawi in Saudi-Arabien, verbunden mit dem Abgang des königlichen Monsters Abdullah.

In diesem Spektrum sammelten sich die statements. Es ging um Satire, Meinungsfreiheit, um die Glaubwürdigkeit der Medien und um verletzte religiöse Gefühle.

Hier sind die Kandidaten:

  1. Pastor Olaf Latzel, „findet das urbi et orbi des Pappas als ganz großen Mist.“
  2. Daniel Krause, „ist die Massentierhaltung emotional näher als der Holocaust.“
  3. Gebhard Fürst, „die religiösen Gefühle anderer sind zu achten.“
  4. Festkomitee Kölner Karneval, „zieht „Charlie Hebdo“ Karnevalwagen zurück.
  5. ORF, „Geisterstunde am Karfreitag ist rechtens.“
  6. Margot Käßmann, „suhlt sich im Narzissmus.“
  7. Bundessregierung, „im einseitigen Kampf gegen Genitalverstümmelung.“
  8. Christian Hillgruber, „will Paragrafen 166 verschärfen.“
  9. Andreas Laun, „bekannte Nazivergleiche, diesmal sind es Homosexuelle.“
  10. Markus Dröge, „sieht seinen Glauben verzerrt.“
  11. Julia Klöckner, „verharmlost den Hitlergruß.“
  12. Angela Merkel, „findet bei einem Monster Klugheit und Weitsicht.“
  13. Leeor Engländer, „fürchtet sich vor extremen Atheisten.“
  14. Heidi Mund, „PEGIDA und fundamentales Christentum.“
  15. Rüdiger Wulf, „Gefängnisse in Kirchenhand.“
  16. Werner Patzelt, „kennt seinen Forschungsgegenstand nicht.“
  17. Andrea Nahles, „fordert religiöse Agit-Prop-Stunden.“
  18. CDU-Fraktion Berliner Landtag, „gegen Welthumanistentag für Berliner Schüler.“
  19. Urusla von der Leyen, „Militärseelsorge ist fordernde Aufgabe.“
  20. Aldi-Süd, „Moschee-Seife und Gehorsam.“
  21. Bündnis90/DieGrünen, „keine Trennung von Staat und Kirche.“
  22. Micha Brumlik, „will weitere Vergottung des Unterrichts.“
  23. Papst Franz, „hat Probleme mit der Meinungsfreiheit.“

Die Wahl ist bis zum 07. Februar, 18:00 Uhr, befristet. Der Gewinner wird am folgenden Tag gewürdigt.

Viel Spaß!

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The Dark Age of Virtual Reality-Based Torture Is Approaching Fast

Image: ​SoundSelf
Imagine you’re in a small room. The walls are covered in geometric patterns that literally hurt to look at. In the corner are a polygonal bed and bench canted at angles that make them impossible to sit on. The floor is cluttered with a gridwork of bricks rendering it impossible to walk any direction but forward.


By Doug Bierend|MOTHERBOARD

It sounds like a computer model of the exact opposite of Fung Shui, but it’s quite real. Built by anarchists fighting in the Spanish Civil War, the so-called psychotechnic torture cell used turn-of-the-century perceptual concepts in abstract art to maximize sensory disruption, subverting prisoners’ senses to drive them mad.

It’s a bizarre example of the kind of mind-fuckery that’s possible when someone has the means of shaping your reality—something modern technology now allows us to do like never before.

Virtual reality is being trumpeted as a platform for everything from pornography to video games to treating PTSD. But given how powerful VR is becoming, and how widely used it’s evidently going to become, one logical misuse is especially disturbing: torture.

To be clear, there’s no evidence of VR being used to press people for information the way sound, rectal feeding, and other horrors were ​applied by the CIA in its secret prisons. But where the imagination goes, reality has often followed. And when it comes to torture, a simulation can be just as impactful as the real thing. “In mental health, perceptions are reality,” says Dr. Asher Aladjem of Bellevue’s Program for Survivors of Torture, “so if you think you are being tortured, you are being tortured.”

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Kirchenasyl-Bullshistic: Landesbischof Meister kritisiert de Maizière

gegen_kirchenprivilegienDer hannoversche Landesbischof Ralf Meister hat die Äußerungen von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) zum Kirchenasyl scharf kritisiert.


evangelisch.de

„Die Worte des Ministers belasten in ungewöhnlicher und überflüssiger Weise das gute Verhältnis zwischen Kirche und Staat“, sagte der evangelische Theologe am Samstag dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Hannover. De Maizière hatte laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ gesagt, er habe als Christ zwar Verständnis, dass die Kirchen „in Einzelfällen“ unter dem Gesichtspunkt des Erbarmens Flüchtlinge aufnehmen. Doch es gehe nicht, dass sie sich eigenmächtig über bestehende Gesetze hinwegsetzen.

Meister betonte dagegen als Ratsvorsitzender der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen, dass das Kirchenasyl ein offensichtlich notwendiger Schutzraum für Menschenrechte sei: „Es wird nur gewährt, wenn jemand trotz aller staatlichen Gesetze und Hilfen von Abschiebung, menschenunwürdigen Umständen oder Lebensgefahr bedroht ist.“ Es wende sich nicht gegen den Rechtsstaat, sondern erinnere diesen an das grundgesetzlich verankerte Recht auf Menschenwürde, Freiheit und körperliche Unversehrtheit.

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“The Belief Book” Teaches Children About Religion from an Atheist Perspective

Any atheist parents out there may want to check out this new children’s book about religion written by David G McAfee and illustrated by Chuck Harrison. It’s called The Belief Book (with the emphasis on “lie”) and it walks children through what religion is and why people believe in it:


By Hemant Mehta|Friendly Atheist

Image: Friendly Atheist
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