Brandenburger Kulturministerin bestimmt was Religion ist – göttlich


Ein Hinweisschild der „Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters“ mit den Zeiten der „Nudelmesse“ in Templin Foto: picture alliance / dpa
Die „Spaghettimonster-Kirche” darf in Templin nicht mehr für ihre „Nudelmesse” werben. Das brandenburgische Kulturministerium versteht da keinen Spaß.


BZ

Haben die einen an der Nudel? Zum Abendmahl gibt es Spaghetti und einen Schluck aus der Bierflasche. In Templin (Kreis Uckermark) hatte letztes Jahr eine Nudelkirche eröffnet. Jeden Freitag steht Bruder Spaghettus vor dem Pasta-Altar in der “Kirche zum Fliegenden Spaghettimonster”.

Aus Sicht der brandenburgischen Landesregierung ist allerdings die „Spaghettimonster-Kirche” keine Glaubensgemeinschaft. Bei dem Verein handele es sich um eine Religionsparodie „ohne ernsthafte religiöse Substanz”, erklärte Kulturministerin Sabine Kunst (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage der SPD-Fraktion im Landtag.

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3 Comments

  1. Da haben die „Pastafarianer“ es wohl versäumt für ihren SpaghettiGott einen Antrag bei der Brandenbugischen Behörde zur Zulassung von Göttern zu stellen?
    😉
    Vielleicht wussten die auch nicht, dass das in Brandenburg im Kultusministerium ist? 😉

    Nur wenn man eine öffentlich-rechtliche deutsche Götterkörperschaft ist oder einen lebenden Vertreter Gottes auf Erden zu Eigen hat, braucht nicht zum Götter TÜV. 😉 Aber für unheim(l)ische Götter muss man wahrscheinlich zusätzlich einen Asylantrag stellen um zu prüfen ob das deutsche Boot für Götter nicht schon voll ist. 😉

    Nun haben wir Rheinländer -während des Karnevals- an sich die Narretei gepachtet. 😉 Das Brandenburgische Kultusministerium übt offenbar schon mal für einen göttlichen Potsdamer ElferRat. 😉 😉

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