Wahl Dodo des Monats Januar 2015


Dodo des Monats Januar 2015
Dodo des Monats Januar 2015

Das neue Jahr ist mit einer Fülle von obskuren, religiotischen und ewiggestrigen Verlautbarungen gestartet. Der Terroranschlag auf die Redaktion des französischen Satire-Magazins „Charlie Hebdo“, die Pegida-Demonstrationen, die Auspeitschung von Raif Badawi in Saudi-Arabien, verbunden mit dem Abgang des königlichen Monsters Abdullah.

In diesem Spektrum sammelten sich die statements. Es ging um Satire, Meinungsfreiheit, um die Glaubwürdigkeit der Medien und um verletzte religiöse Gefühle.

Hier sind die Kandidaten:

  1. Pastor Olaf Latzel, „findet das urbi et orbi des Pappas als ganz großen Mist.“
  2. Daniel Krause, „ist die Massentierhaltung emotional näher als der Holocaust.“
  3. Gebhard Fürst, „die religiösen Gefühle anderer sind zu achten.“
  4. Festkomitee Kölner Karneval, „zieht „Charlie Hebdo“ Karnevalwagen zurück.
  5. ORF, „Geisterstunde am Karfreitag ist rechtens.“
  6. Margot Käßmann, „suhlt sich im Narzissmus.“
  7. Bundessregierung, „im einseitigen Kampf gegen Genitalverstümmelung.“
  8. Christian Hillgruber, „will Paragrafen 166 verschärfen.“
  9. Andreas Laun, „bekannte Nazivergleiche, diesmal sind es Homosexuelle.“
  10. Markus Dröge, „sieht seinen Glauben verzerrt.“
  11. Julia Klöckner, „verharmlost den Hitlergruß.“
  12. Angela Merkel, „findet bei einem Monster Klugheit und Weitsicht.“
  13. Leeor Engländer, „fürchtet sich vor extremen Atheisten.“
  14. Heidi Mund, „PEGIDA und fundamentales Christentum.“
  15. Rüdiger Wulf, „Gefängnisse in Kirchenhand.“
  16. Werner Patzelt, „kennt seinen Forschungsgegenstand nicht.“
  17. Andrea Nahles, „fordert religiöse Agit-Prop-Stunden.“
  18. CDU-Fraktion Berliner Landtag, „gegen Welthumanistentag für Berliner Schüler.“
  19. Urusla von der Leyen, „Militärseelsorge ist fordernde Aufgabe.“
  20. Aldi-Süd, „Moschee-Seife und Gehorsam.“
  21. Bündnis90/DieGrünen, „keine Trennung von Staat und Kirche.“
  22. Micha Brumlik, „will weitere Vergottung des Unterrichts.“
  23. Papst Franz, „hat Probleme mit der Meinungsfreiheit.“

Die Wahl ist bis zum 07. Februar, 18:00 Uhr, befristet. Der Gewinner wird am folgenden Tag gewürdigt.

Viel Spaß!