Al-Nur-Moschee Berlin: Frauen gehören eingesperrt

Die Berliner Al-Nur-Moschee ist berüchtigt für ihre extremistischen Tendenzen. Der Imam Abdel Moez al-Eila bestätigt mit einer seiner Predigten viele Vorurteile: Auf der Kanzel erklärt er, warum Ehefrauen Sex mit ihren Männern niemals ablehnen dürfen – und fordert ihre Unterwerfung.


Von Melchior Poppe|FOCUS ONLINE

Mit radikalen Worten fordert Scheich Abdel Moez al-Eila die Unterwerfung von Frauen unter den Willen ihrer Ehemänner. Um das Haus zu verlassen oder einen Job anzunehmen, müsse jede Frau ihren Ehemann um Erlaubnis bitten, sagte er am 23. Januar in seiner Freitagspredigt. Gleichzeitig müsse ihr Körper jederzeit dem sexuellen Verlangen des Mannes zur Verfügung stehen.

Das schockierende: Die Al-Nur-Moschee, auf deren Kanzel al-Eila sprach, steht nicht im konservativen Saudi-Arabien oder in einem IS-kontrollierten Gebiet des Iraks – sondern mitten in Berlin. Die Moschee hat die Predigt sogar im Internet bereitgestellt: Auf der Homepage der Gemeinde können sich Interessierte die gesamte Rede anschauen.

weiterlesen

Umfrage: Jeder fünfte Türke akzeptiert Gewalt im Namen des Islam

Die Türkische Nationalversammlung "Der Souverän ist ausnahmslos das Volk" (Mustafa Kemal Atatürk) © meclishaber.gov.tr, bearb. MiG
Die Türkische Nationalversammlung „Der Souverän ist ausnahmslos das Volk“ (Mustafa Kemal Atatürk) © meclishaber.gov.tr, bearb. MiG
Die Befragung des Instituts Metropoll offenbare auch ein tiefes Misstrauen gegenüber dem Westen.


kath.net

Jeder fünfte Türke findet laut einer neuen Umfrage unter bestimmten Umständen Gewalt im Namen des Islam gerechtfertigt. Etwa derselbe Anteil der Bevölkerung sei der Meinung, dass die Mitarbeiter der Pariser Satirezeitschrift «Charlie Hebdo» bei dem tödlichen Anschlag vom Januar ihre Strafe für die Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen erhielten, berichtete die türkische Presse (Dienstag) unter Berufung auf die Umfrage. Die Befragung des Instituts Metropoll unter knapp 2.800 Türken offenbare auch ein tiefes Misstrauen gegenüber dem Westen.

Die Zeitung «Today’s Zaman» berichtet, die Akzeptanz von Gewalt im Namen des Islam sei im Vergleich zu einer ähnlichen Umfrage vor einem halben Jahr von 13 auf 20 Prozent gestiegen. In der neuen Befragung sprachen sich 49 Prozent gegen eine Bestrafung von Beleidigung der Religion aus; 43,6 Prozent waren dafür. Rund 19 Prozent der Umfrageteilnehmer wandten sich gegen eine säkuläre Staatsordnung, während knapp 71 Prozent der Türken Partei für das säkuläre System ergriffen.

weiterlesen

Halbe Million Euro für Protestantismus-Forschung in Gotha – Steuergeld

Bild: wikimedia.org
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt die Protestantismus-Forschung in Gotha mit mehr als einer halben Million Euro.


evangelisch.de

Damit soll die Gothaer Forschungsbibliothek zu einer Studienstätte für die Kulturgeschichte des Protestantismus ausgebaut werden, teilte die Einrichtung der Universität Erfurt am Dienstag mit. Das 2011 gestartete Forschungsprojekt werde mit den erneuten Fördermitteln bis über das Ende der Reformationsdekade 2017 hinaus verlängert.

Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts steht die Erschließung der reformationsgeschichtlichen Quellen. Neben der Digitalisierung und Restaurierung sind auch Ausstellungen, Tagungen und Vorträge geplant. Die Bibliothek besitzt fast 16.000 Dokumente zur Reformation. Darunter sind zahlreiche Handschriften und Drucke von Martin Luther, Philipp Melanchthon und anderer Reformatoren aus Deutschland und Europa. Vieles davon ist jedoch noch nicht erschlossen. Im Rahmen des Forschungsprojekts sollen die Bestände einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.

Ehemaliger UN-Richter für Ruanda erhebt Vorwürfe gegen Vatikan

Headquarter des Konzerns.
Headquarter des Konzerns.
Am Völkermord beteiligte Geistliche sollen vor Strafverfolgung geschützt worden sein – Aufarbeitung des Genozids in Ruanda dennoch „zügiger als nach dem Holocaust“


kathweb

Der Vatikan hat am Völkermord in Ruanda beteiligte Geistliche nach Darstellung eines ehemaligen UN-Richters vor der Strafverfolgung zu schützen versucht. Neben hochrangigen Politikern und Militärs hätten sich vor dem Internationalen Strafgerichtshof für Ruanda auch katholische Priester verantworten müssen, „die schwer in den Genozid verwickelt waren“, sagte der Jurist Wolfgang Schomburg dem „Badischen Tagblatt“ (Dienstag). „Leider hat der Vatikan sie noch lange hinterher gedeckt.“ Ohne das Tribunal wären die Hauptverantwortlichen nie zur Rechenschaft gezogen worden, betonte Schomburg, als erster Deutscher von 2001 bis 2008 Mitglied des UN-Kriegsverbrechertribunals.

Zugleich übte Schomburg Kritik am internationalen Umgang mit dem Völkermord, dem 1994 schätzungsweise 800.000 Menschen zum Opfer fielen, vor allem Tutsi. Das UN-Tribunal sei zu spät eingerichtet worden, „das war ein großer Fehler“, sagte der Jurist. „Der Völkermord hätte zwar vielleicht nicht verhindert werden können, aber das große Ausmaß, dass in wenigen Monaten bis zu einer Million Menschen geschlachtet wurden, durchaus“, so Schomburg. Das Tribunal hätte „bereits Ende 1993, spätestens im Januar 1994“, eingerichtet werden müssen. „Hilferufe kamen von allen Seiten, sie wurden im UN-Hauptquartier absichtlich überhört“, sagte Schomburg.

weiterlesen

Das Licht des Westens strahlt noch immer hell

usaAttentate wie das auf „Charlie Hebdo“ oder der 11. September stellen unsere Werte in Frage. Der Historiker Heinrich August Winkler belegt jetzt, wie Freiheit als Role Model trotzdem attraktiv ist.


Von Richard Herzinger|DIE WELT

Als am 11. Januar in Paris und anderen französischen Städten dreieinhalb Millionen Menschen für die Verteidigung der Ausdrucksfreiheit gegen den islamistischen Terror auf die Straße gingen, wurde eindrucksvoll offenbar, was die oft beschworenen und häufig ideologiekritisch geschmähten „westlichen Werte“ tatsächlich bedeuten. Wie kostbar die Freiheiten sind, die durch sie verbürgt werden, kommt erst vollständig zum Bewusstsein, wenn sie ausgelöscht zu werden drohen.

Der vierte und abschließende Band von Heinrich August Winklers „Geschichte des Westens“, der die „Zeit der Gegenwart“ von 1991 bis 2014 behandelt, hätte zu keinem passenderen Zeitpunkt erscheinen können. Flüssig präsentierte Faktenfülle verbindet sie mit tiefgründiger historischer Analyse. Sie fundiert damit begrifflich, was der Aufschrei der Millionen gegen den terroristischen Angriff auf die Fundamente der westlichen Werteordnung gleichsam instinktiv ausdrückte: Westliche Werte sind weit mehr als eine Floskel in feierlichen Politikerreden.

weiterlesen

Ein bedingungsloses Ja zu den christlich-abendländischen Werten

Die Bibel © MattLake @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Als meine Eltern uns, ihre drei Kinder, verließen, waren wir gerade mal drei, fünf und acht Jahre alt. Sie verließen uns, weil sie uns liebten. Das war in den 70ern. Heute würde man sie als Wirtschaftsflüchtlinge bezeichnen und nicht haben wollen


Von Ok-Hee Jeong|MiGAZIN

Südkorea war nach jahrzehntelanger japanischer Kolonialherrschaft und durch den Koreakrieg in Schutt und Asche gelegt, und in den siebziger Jahren gehörte Südkorea zu den ärmsten Ländern der Welt. Meine Eltern hatten gerade mal die High-School abschließen können. Studieren war nicht möglich, weil kein Geld dafür vorhanden war. Schulbildung war Luxus. Es ging nur ums Überleben. Es waren entbehrungsvolle Tage, es waren Tage ohne Hoffnung auf die Zukunft. Gott sei Dank gab es aber ein Anwerbeabkommen zwischen Südkorea und der damaligen BRD; die Möglichkeit als Gastarbeiter nach Deutschland zu gehen, war eine ungeahnte Möglichkeit für meine Eltern und ihre Großfamilie. Zuerst flog mein Vater nach Deutschland. Halbes Jahr später folgte ihm meine Mutter. Mein Vater sagte zum Abschied: “Ich werde mit viel Geld nach Hause zurückkommen.” Meine Mutter sagte zum Abschied: “Ich werde ganz bald zurückkommen.”

weiterlesen

Wer glaubt schon an Gott?

Kirchen brauchen Ikonen Foto: Ddieter Heinemann/Westend61/Ullstein
Wie die Religionswissenschaft den Neoliberalismus sieht, ist so lehrreich wie einleuchtend


Von Jens Grandt|derFreitag

Im Feuilleton und in aktuellen Kommentaren der Printmedien werden Neoliberalismus und Religion seit langem in einem Atemzug genannt. Der Zusammenhang wird jedoch meist nur behauptet; unter religionswissenschaftlichen Gesichtspunkten sind ökonomische Phänomene und sie begleitende Theorien bisher kaum betrachtet worden.

In der kleinen, unvollendet gebliebenen Arbeit Kapitalismus als Religion, 1921 geschrieben, hat Walter Benjamin den modernen Kapitalismus als eine Gesellschaft der gläubigen Aufopferung charakterisiert. Als eine „religiöse Bewegung“, die bis zur „endlichen völligen Verschuldung Gottes“ führt. Die religiöse Struktur des Kapitalismus nicht nur als eine durch den Pietismus begünstigte, ihm quasi entwachsene Gesellschaftsform zu verstehen, wie Max Weber, sondern als „essentiell religiöse Erscheinung“, das traute sich Benjamin noch nicht, weil er befürchtete, in eine „maßlose Universalpolemik“ zu verfallen.

weiterlesen

Franz-Witz: Ideologischer Einfluss der EU destabilisiert Familien

Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Papst warnt: Litauen sei durch seine EU-Mitgliedschaft einem „ideologischen Einfluss“ ausgesetzt, der die herkömmlichen Familienstrukturen destabilisiere.


kath.net

Papst Franziskus hat die Bischöfe Litauens zur Verteidigung der klassischen Familie aufgerufen. Als Mitglied der EU sei das Land einem „ideologischen Einfluss“ ausgesetzt, der die herkömmlichen Familienstrukturen destabilisiere, sagte Franziskus den Bischöfen bei ihrem turnusmäßigen Besuch am Montag im Vatikan. Er kritisierte einen „falsch verstandenen Sinn für die persönliche Freiheit“ und einen wachsenden Relativismus. Dagegen solle die Kirche mit Vernunft und Glauben angehen und besonderen Wert auf die Familienseelsorge legen.

weiterlesen

Vatikan – Schönheits-OPs sind „Burka aus Fleisch“

hailmaryMit einem provokanten Vergleich hat der Päpstliche Kulturrat einiges Aufsehen erregt. Neben dem Dokument an sich spielt auch eine italienische Sexbombe eine zentrale Rolle.


Von Teresa Nauber|DIE WELT

In Rom hat man die Frauen für sich entdeckt. Der Päpstliche Kulturrat widmet sich der „Kultur der Frau“ und hat dazu gerade ein Papier veröffentlicht, das – nunja – nicht ganz so gut ankam. Schönheits-OPs, heißt es dort, richteten sich aggressiv gegen die weibliche Identität und „amputierten“ die Ausdrucksmöglichkeiten des Gesichts. Soweit, so harmlos. Als „prägnant“ bezeichnet der Rat dann aber den Vergleich von ästhetischer Chirurgie mit einer „burqa di carne“, einer „Burka aus Fleisch“. Soweit, so provokant. Richtig merkwürdig wird die Geschichte erst durch ein Ende Dezember von demselben Kulturrat veröffentlichtes Video, das eine italienische Sexbombe mit offensichtlich „verschönertem“ Gesicht zeigt, die Frauen dazu auffordert, unter dem Hashtag #lifeofwomen Selfies zu posten. Wie die „Huffington Post“ berichtet, war dem zuständigen Kardinal die ganze Angelegenheit bei der Pressekonferenz dann auch ein bisschen peinlich.

Steinmeier: Wer mit Religion Feindbilder schafft, liegt falsch

Frank-Walter Steinmeier (2014), Bild: wikimedia.org/CC BY 3.0 de/MüllerMSC
Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) warnt vor vereinfachten Weltbildern.


evangelisch.de

Wer mit Religion Feindbilder schaffe, liege genauso falsch, wie diejenigen, die gegen Religion Feindbilder aufbauen, sagte Steinmeier bei einem Besuch am Montag in Nürnberg. Er kritisierte „Demagogen“, die „in Dresden und anderswo“ gegen den Islam hetzten, aber auch Islamisten, die dazu aufriefen, Ungläubige zu bekämpfen. In der katholischen Klarakirche sagte Steinmeier, er glaube, dass sich Religion und Demokratie miteinander vertrügen und richtig verstandene Religion die Demokratie sogar fördern könne.

Der Politiker besuchte in Nürnberg auch die Ruine der St. Marthakirche, die Anfang Juni ausgebrannt war. Die Gemeinde könne sich nicht erst seit dem Brand auf ihr Netzwerk verlassen, sagte der Außenminister, der der reformierten Kirche angehört. Er hob besonders die ökumenischen Beziehungen der Nürnberger Reformierten hervor und die Kontakte der Gemeinde zu Juden und Muslimen in der Stadt.

Landeskirchen rechnen mit deutlich höheren Austrittszahlen

Bild: tilly
Bild: tilly
Mehrere evangelische Landeskirchen rechnen für 2014 mit deutlich höheren Austrittszahlen.


evangelisch.de

Hintergrund ist den Angaben zufolge die Neuregelung beim Einzug der Kirchensteuer auf Kapitalerträge. Nach der Erfassung des ersten Halbjahrs 2014 schätzte die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau die Zahl der Austritte auf rund 16.000, sagte Pressesprecher Volker Rahn am Montag in Darmstadt dem epd. Dies wäre ein deutlicher Anstieg nach 13.700 Austritten im Jahr 2013 und 10.200 im Jahr davor. Für die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern hatte Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm im Januar von rund 30.000 Austritten im vergangenen Jahr gesprochen, 2013 waren es nur 19.000.

Auch die Evangelische Kirche der Pfalz verließen 2014 deutlich mehr Mitglieder als in den Vorjahren. Der Anstieg bei den Kirchenaustrittszahlen sei „dramatisch“, sagte der Pressesprecher der Landeskirche, Wolfgang Schumacher, am Montag in Speyer dem epd. Aussagekräftige Zahlen würden aber erst im Verlauf des Frühjahrs vorliegen. Hauptursache für den Mitgliederrückgang sei wohl das seit Jahresbeginn geltende neue Bankenverfahren zum Einzug der Kirchensteuer auf Kapitalerträge.

weiterlesen

Erzbistum Köln beruft Pfarrer ab: „Sexuelle Grenzverletzungen“

missbrauch_katholDas Erzbistum Köln hat einen 73 Jahre alten Pfarrer aus Erftstadt wegen des Vorwurfs sexueller Grenzverletzungen abberufen. Die Vorgänge sollen sich in den 70er Jahren abgespielt haben und ein damals neunjähriges Mädchen betreffen. Dem Vorwurf des sexuellen Missbrauchs jedoch widerspricht er.


FOCUS ONLINE

„Die Aussage der Betroffenen ist detailliert und glaubwürdig“, teilte das Erzbistum am Montag mit. Der Pfarrer habe grenzverletzendes Verhalten gegenüber dem damaligen Kind eingeräumt, bestreite aber, dass dieses Verhalten sexualisiert gewesen sei.

Pfarrer: Damaliges Verhalten kein sexueller Missbrauch

Der Fall wird nun von der Kongregation für Glaubenslehre in Rom untersucht. In einem Abschiedswort an seine Gemeinde betonte der Pfarrer, sein damaliges Verhalten sei kein sexueller Missbrauch gewesen.

weiterlesen

Frau Mund, würde Jesus bei Pegida laufen?

Heidi Mund, hier im US-Fernsehen, organisiert Pegida in Frankfurt am Main Foto: CBN News / YouTube
Die Christin Heidi Mund organisiert Pegida-Kundgebungen in Frankfurt – zum Verdruss der dortigen Evangelischen Allianz. In pro erklärt sie, welche Flüchtlinge sie in Deutschland möchte und was sie ihren Feinden wünscht.


pro Medienmagazin

pro: Der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Michael Diener, hat im pro-Interview erklärt, dass Christen nicht bei Pegida demonstrieren sollten. Sie sind Christin und organisieren Pegida in Frankfurt.

Heidi Mund: Michael Diener hat nicht das Recht, Christen eine solche Anweisung auszusprechen. Jeder Christ muss das einzeln für sich entscheiden. In Dresden demonstrieren bei Pegida größtenteils normale Leute. Christen sollten dabei sein, um sich einzumischen und dem Ganzen eine positive Richtung zu geben. Die Themen von Pegida sind für Christen relevant.

pro:Viele Christen setzten sich aus christlicher Überzeugung gegen Pegida ein. Können Sie deren Perspektive verstehen?

Heidi Mund: Die Frau eines bekannten Pastors hat gegen unsere Kundgebung demonstriert und mich dabei als „Nazi“ beschimpft. Das ist kein geschwisterlicher Umgang miteinander, vielmehr sollte das persönliche Gespräch gesucht werden. Bei vielen der Pegida-Gegner frage ich mich, ob sich diese Menschen ernsthaft mit der Thematik auseinandergesetzt haben. Einige glauben, Pegida sei rechtsextrem oder nationalsozialistisch. Das ist auch teilweise die Schuld der Medien, die sehr einseitig berichten. Ich rate allen Christen, sich auch jenseits der Massenmedien zu informieren. Es ist wie beim Thema Israel: Wenn ich nur das wüsste, was die deutschen Medien über Israel behaupten, wäre ich möglicherweise keine Freundin Israels. Die Realität ist aber eine andere.

weiterlesen

Online-Lexikon für Religionspädagogik gestartet

screenshot: BB
screenshot: BB
Ein neues Online-Lexikon für Religionspädagogik umfasst rund 100 kostenlose Artikel.


evangelisch.de

Das „Wissenschaftlich-Religionspädagogische Lexikon im Internet“ (WiReLex) wurde am Montag gestartet, wie die Deutsche Bibelgesellschaft in Stuttgart mitteilte. Jedes Jahr soll das Lexikon um 100 weitere Einträge ergänzt werden.

Konzipiert und betreut wird das Lexikon von zehn Herausgeber-Teams, die durch die Deutsche Bibelgesellschaft und das Comenius-Institut in Münster unterstützt werden. Das Lexikon wende sich an Religionslehrer, Gemeindepädagogen, Pfarrer, Dozenten und an Theologiestudenten.

Does Gandhi’s Murderer Deserve a Bust and Hindu Veneration?

Image: Friendly Atheist
Why should Indians honor Nathuram Goatse Godse, the man who murdered Mahatma Gandhi? One group of Hindus has its reasons.


By Terry Firma|Friendly Atheist

Abhishek Agarwaal, district president of the Mahasabha, the oldest Hindu nationalist political party, explains that he and his religious compadres

… consider Godse a patriot because he killed the man they hold responsible for the country’s violent partition into Hindu-majority India and Muslim-majority Pakistan in 1947. …

“For so many years Gandhi has been revered as a great soul by Indians. We want to tell the youth that it is all a lie,“ Agarwaal said. “Godse was the true patriot. We do not regard Gandhi as the father of the nation. He was too soft on Muslims. It was because of him that Pakistan was created out of my motherland.”

And so, Agarwaal and his party, though fairly powerless and already marginalized, have been developing plans

read more

Frieder Otto Wolf über Louis Althusser: „Er flirtete mit Freud“

Lustiges Kapital-Verstehen mit einer Geldmaschine für Kinder. Bild: imago/Westend61
Antiquarisch erlangen die Bücher des französischen Philiosophen Louis Althusser horrende Preise. Frieder Otto Wolf hat die Aufgabe einer Neuherausgabe übernommen.


Von Kolja Lindner|taz.de

Der französische Philosoph Louis Althusser (1918–1990) war einer der einflussreichsten Theoretiker des 20. Jahrhunderts; Michel Foucault, Jacques Derrida, Alain Badiou und viele andere bekannte Autoren waren seine Schüler. Gemessen an der Einflussnahme, löste er nach 1968 Jean-Paul Sartre ab. Zwischen Marxismus, Strukturalismus und Psychoanalyse operierend, gab er wichtige theoretische Anstöße, um das hegelmarxistische Totalitätsdenken und den einfachen Klassenreduktionismus zu überwinden.

taz: Herr Wolf, der soeben erschienene, von Ihnen neu übersetzte Band „Das Kapital lesen“ ist eine kleine Sensation. Die Sammlung der Beiträge der französischen Philosophen Louis Althusser, Étienne Balibar, Jacques Rancière und anderen zur wissenschaftlichen Theorie von Marx lag auf Deutsch nur unvollständig vor und ist vergriffen, obwohl das Buch, das 50 Jahre alt wird, als sozial- und kulturwissenschaftlicher Klassiker gilt. Wie ist dieser Widerspruch zu erklären?

Frieder Otto Wolf: Das Buch ist gerade in seiner Langfassung ein Klassiker. Nur in dieser Version wird deutlich, wie eng darin die damals beginnende „Kapital lesen“-Bewegung mit der Arbeit an der „Schwierigkeit, in der Philosophie Marxist zu sein“, verknüpft war. Die internationale Rezeption hat den ersten Teil dieser Symbiose abgeschnitten. Daher enthielt die deutsche Ausgabe nur die Beiträge von Althusser zur Epistemologie des Kapitals und von Balibar zur Bedeutung des Kapitals für einen neuen „Historischen Materialismus“. Zudem war die Übersetzung von Hast und Überforderung geprägt. Das machte es bisher schwer, dieses Werk zu lesen und überhaupt zu verstehen.

weiterlesen

 

Saudi Arabia Just Proposed an Olympic Games For Men… and a Separate One For Women

Image: By Terry Firma/Friendly Atheist
Last October, after a Saudi woman had been spotted in the stands of a soccer stadium (to great consternation and ire in the Gulf kingdom), I wrote:


By Terry Firma|Friendly Atheist

Luckily, Saudi bureaucrats are reportedly fighting for the right of women to be spectators at sporting events… cleverly employing segregation and gender apartheid. Local newspaper reports in Saudi Arabia suggest the government is considering building separate sections in stadia for female spectators.

Now there’s evidence that the country is making headway in keeping the ladies well separated from the men. Separated as in, across the border.

Consider:

Saudi Arabia has proposed holding a gender-segregated Olympic Games. In comments made by Prince Fahad bin Jalawi al-Saud — a consultant to the Saudi Olympic Committee — it was suggested the country could bid jointly with Bahrain, which could host the women’s events.

read more