Tebartz-van Elst noch immer im päpstlichen Verschiss

Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst (Bild: Wikimedia Commons/Medienmagazin pro)
Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst (Bild: Wikimedia Commons/Medienmagazin pro)
Papst Franziskus hat offenbar wenig Interesse, den früheren Bischof von Limburg mit einer neuen Aufgabe im Vatikan zu betrauen. Vielmehr wird das Kirchenoberhaupt mit den Worten zitiert: „Ich denke gar nicht daran.“


Von Jörg Bremer|Frankfurter Allgemeine

Franz-Peter Tebartz-van Elst, der frühere Bischof von Limburg, wartet vergeblich auf eine Ernennung durch Papst Franziskus. Vielmehr wird der Papst mit den Worten zitiert: „Ich denke gar nicht daran.“ Er wolle lieber überhaupt nicht über so etwas reden.

Tebartz-van Elst war im Januar auf eigene Initiative beim Chef des Rates für die Neuevangelisierung, Erzbischof Rino Fisichella, vorstellig geworden. Daraufhin hatte sich Fisichella Ende des Monats beim Papst für den Deutschen eingesetzt – aber offensichtlich vergeblich. Ohne eine Ernennung durch den Papst kann Fisichella den Moraltheologen weder in den Rat aufnehmen noch zu seinem Sekretär erklären. Er könnte den Moraltheologen lediglich am Papst vorbei mit besonderen Aufgaben betrauen.

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„Der kleine Prinz“ wird verdummbibelt

Deckblatt der US-amerikanischen Originalausgabe, Bild: wikimedia.org/PD
Katholischer Journalist Romeo: Saint-Exupery schuf „eine Art Neuestes Testament“


kathweb

Die Erzählung „Der kleine Prinz“ des französischen Schriftstellers Antoine de Saint-Exupery (1900-1943) ist in einer neuen italienischen Ausgabe mit Kommentar zu biblischen Bezügen erschienen. Übersetzt und analysiert wurde das Märchen von Enzo Romeo, Vatikan-Experte beim italienischen Nachrichtenprogramm Tg2 und Mitarbeiter der katholischen Zeitschriften „Jesus“ und „Credere“.

Saint-Exupery habe mit dem Märchen und seinen Fragen nach dem Woher und Warum der menschlichen Existenz „eine Art Neuestes Testament“ geschaffen, schreibt Romeo. „Wir fühlen uns wie blinde Passagiere auf der Fahrt zum Unendlichen, geblendet von einer Einsicht, die wir nie erfassen können.“ Religiöse Motive im „Kleinen Prinzen“ findet der Autor unter anderem in der Wüste, in der Rose als Sehnsuchtsziel und in der vergeblichen Suche nach dem Leichnam des kleinen Prinzen.

Dodo Gabriel: „Pegida“ gehört zu Deutschland

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Die „Pegida“-Bewegung gehört nach den Worten des SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel „ganz offensichtlich“ zu Deutschland.


evangelisch.de

Es gebe ein demokratisches Recht, „rechts zu sein oder deutschnational“, sagte der Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister dem Magazin „stern„. „Egal ob es einem gefällt oder nicht“, fügte er hinzu. Man habe auch das Recht, Dummheiten zu verbreiten wie die angebliche Islamisierung Deutschlands.

Gabriel warnte davor, nach dem Ende der „Pegida“-Bewegung zur Tagesordnung zurückzukehren. Bloß weil „der Spuk auf den Straßen“ abnehme, hätten sich die Probleme nicht von selbst erledigt. „Ihr Treibstoff ist immer noch da: Wut, Angst, Verunsicherung, mitunter auch Ausländerhass.“ Die soziale Spaltung in Deutschland lasse die Menschen manchmal hilflos zurück. Die Demonstranten in Dresden hätten offenbar das Gefühl, dass die Politik ihre Alltagssorgen nicht ernst nehme.

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Priester rufen US-Bischöfe zu Änderungen beim Zölibat auf

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Ein Zusammenschluss katholischer Priester in den Vereinigten Staaten hat die US-Bischofskonferenz zum „Dialog“ über die Zulassung verheirateter Männer zum Priesteramt ermuntert. Wie die Zeitschrift „National Catholic Reporter“ (Onlineausgabe) berichtet, begründete die Organisation mit nach eigenen Angaben rund 1.000 Priestern ihren Wunsch mit der Sorge um personelle Engpässe in der Seelsorge.


kathweb

Der Vorsitzende der „Association of U.S. Catholic Priests“, Bob Bonnot, sagte der Zeitschrift, sein Verein erwarte keine direkte Antwort der Bischöfe; er hoffe aber, dass sie das Anliegen unter sich zum Gesprächsthema machten. Die zwölf Unterzeichner aus dem Leitungsgremium des Vereins verweisen auch auf Äußerungen des Papstes, die sie als Offenheit für verheiratete Geistliche deuten.

Ausdrücklich bezieht sich der Appell der Priester auf ein Interview mit dem aus Vorarlberg stammenden Amazonas-Bischof Erwin Kräutler aus dem Frühjahr 2014. Laut der Zeitung „Die Presse“ sagte Kräutler damals nach einer Audienz bei Papst Franziskus, dieser habe um „mutige und couragierte“ Lösungsvorschläge der Brasilianischen Bischofskonferenz für die Seelsorge der Zukunft gebeten. Ein Vorschlag, so Kräutler, werde sein, „dass man Zölibat und Eucharistiefeier entkoppelt“.

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Mond: Neuer Run auf lunare Rohstoffe?

Apollo-17-Astronaut Eugene Cernan auf dem Mondbuggy – er und sein Kollege waren 1972 die letzten Menschen auf dem Mond. © NASA/JSC
Rückkehr zum Mond? Seit 1972 hat kein Mensch mehr seinen Fuß auf den Erdtrabanten gesetzt. Doch das könnte sich ändern. Denn der Mond ist reich an Seltenen Erden, Titan, Helium-3 und Wassereis – und das weckt Pläne eines Rohstoffabbaus auf dem kargen Himmelskörper. Einige private Firmen haben bereits konkrete Pläne für ein „Moonmining“ und auch China steht in den Startlöchern, wie das Magazin „Physics World“ berichtet.


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Als die beiden Apollo-17 Astronauten Gene Cernan und Harrison Schmidt am 14. Dezember 1972 den Mond verließen, war es ein Abschied für lange Zeit: Bis heute hat kein Mensch mehr den Erdtrabanten besucht, die bemannte Raumfahrt beschränkt sich seither auf Besuche im niedrigen Erdorbit. Der Aufwand eines Fluges zum Mond lohnte sich schlicht nicht – so dachte man zumindest. Doch seither haben unbemannte Sonden einiges über den Mond herausgefunden, das diese Einstellung ändern könnte.

So wies die indische Mondsonde Chandrayaan-1 im Jahr 2010 meterdicke Eisschichten in den Kratern des lunaren Nordpols nach. Allein dort soll es mindestens 600 Millionen Tonnen Wassereis geben, noch mehr am lunaren Südpol. “ Es ist dies, mehr als alles andere, das das Interesse am Mond neu geweckt hat“, erklärt Physics World- Autor Richard Corfield. „Denn wo es Wassereis gibt, da gibt es auch Treibstoff.“

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Saudi-Arabien: Freche Kinder des Gottesstaates

Foto: Eglau Katharina Satire als Programm: Die beiden Macher von UTurn, Finanzchef Ibrahim Abushaar (links) und Kreativ-Chef Emad Eskander.
Saudi-Arabien ist ein streng islamisches Land. Kritik an Königshaus und Religion werden hart geahndet. Jungen Komikern, die ihr Programm über Youtube verbreiten, lässt der Staat aber weitgehend freie Hand.


Von Martin Gehlen|SüdWest Presse

„Jeder Witz ist eine kleine Revolution“, schrieb einst George Orwell. Menschen machen sich Luft wegen Lebenszwängen, verspotten, was sie nervt und fordern die Mächtigen heraus – mit Ulk und Ironie, mit Parodie, Sarkasmus oder schwarzem Humor. Und ausgerechnet Saudi-Arabien, das stets daherkommt als puritanische und spaßfreie Heimat des Propheten Mohammed, quillt über vor Komiker-Talenten, die dank des Videoportals Youtube inzwischen in der ganzen arabischen Welt eine multimillionenfache Fangemeinde haben.

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Muslime und Christen glauben nicht an den gleichen Gott

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Muslime und Christen glauben nicht an den gleichen Gott. Wer etwas anderes behauptet, versteht weder den Islam noch das Christentum. Das sagte der Prorektor der Freien Theologischen Hochschule Gießen und Direktor des dortigen Instituts für Ethik und Werte, Stephan Holthaus, beim Neujahrsempfang der Stiftung für Bildung.Werte.Leben am 3. Februar in Berlin.


idea.de

Holthaus zufolge ist es auch in einer toleranten Gesellschaft notwendig, Unterschiede klar zu benennen. So würde ein bekennender Muslim nie behaupten, dass er an den gleichen Gott glaube wie ein Christ. Auch sei es aus historischer Sicht die Aussage Unsinn, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Europa sei allenfalls im Mittelalter für eine kurze Zeit von islamischen Einflüssen geprägt gewesen. Während das Christentum zwischen Religion und Staat trenne, falle diese Unterscheidung dem Islam schwer. Holthaus zufolge sollte sich Deutschland auf seine christlichen Werte besinnen, etwa auf die Zehn Gebote der Bibel.

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Blasphemie-Streit in Dinkelsbühl

Umstritten: Die einen sehen in diesem Plakat eine Herabwürdigung der christlichen Religion, die anderen plädieren für die Freiheit der Kunst. (Foto: oh)
  • Ein Theaterplakat in Dinkelsbühl sorgt derzeit für Aufregung.
  • Darauf zu sehen: Ein Hügel mit drei gekreuzigten Menschen und die Zeile „Sichern Sie sich die besten Plätze!“
  • Das Landestheater betont, dass das Motiv keine Provokation sein sollte. Trotzdem fordern einige empörte Dinkelsbühler nun die Absetzung des Sommerprogamms.

Von Katja Auer|Süddeutsche.de

Gut, vielleicht hätte jemanden auffallen können im Landestheater Dinkelsbühl, dass der Text auf dem Plakat ein bisschen zweideutig ist. Ein Hügel mit drei Kreuzen ist darauf zu sehen, Golgatha könnte es zum Beispiel sein, wo Jesus Christus gekreuzigt wurde. Und darunter steht, im Schattenriss des Berges: „Sichern Sie sich die besten Plätze.“

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Saudische Königsfamilie soll al-Qaida gesponsert haben

wtc_911Ist Geld aus dem saudischen Königshaus an al-Qaida geflossen? Der in den USA inhaftierte Terrorist Zacarias Moussaoui behauptet dies. Er will in den Neunzigerjahren eine entsprechende Datenbank des Terrornetzwerks geführt haben.


SpON

Prominente Mitglieder der saudischen Königsfamilie sollen nach Angaben des verurteilten Terroristen Zacarias Moussaoui das Terrornetz al-Qaida in den Neunzigerjahren finanziell unterstützt haben. Das behauptete Moussaoui im vergangenen Jahr in einem Brief an einen Richter an einem US-Bundesgericht in New York, wie die „New York Times“ berichtet. Seine Aussagen seien in ein Gerichtsverfahren eingeflossen, das Angehörige der Anschlagsopfer vom 11. September gegen Saudi-Arabien anstrengen.

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Bürger mit christlichen Grundwerten werden politisch diskriminiert

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Causa Hollemann zeigt, wie wenig das Recht auf das Leben, Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit noch wert sind. Erklärung des Forums Deutscher Katholiken.


Von Prof. Hubert Gindert|kath.net

Der designierte Umwelt- und Gesundheitsreferent der Landeshauptstadt München Markus Hollemann musste seine Kandidatur zurückziehen. Hollemann ist Mitglied der Umweltschutzpartei ÖDP und u. a. der Lebensschutzorganisation ALFA, die in Fragen des fundamentalen Lebensrechts mit den Positionen der katholischen Kirche übereinstimmt. Er unterstützt die freikirchliche „Christian Solidarity International (CSI), die sich für die verfolgten Christen einsetzt. Hollemann war Wunschkandidat der CSU für die zu besetzende Stelle.

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200.000 Dollar für die Ermordung des Charlie Hebdo-Eigentümers

Bild. Charlie Hebdo
Bild. Charlie Hebdo
Ein Politiker in Pakistan setzte 200.000 Dollar für die Ermordung des Eigentümers des französischen Satiremagazins aus.


Die Presse.com

Ein pakistanischer Oppositionspolitiker hat ein Kopfgeld auf den Besitzer des französischen Satiremagazins „Charlie Hebdo“ ausgesetzt. In einer Parlamentssitzung am Montag in Islamabad bot der ehemalige Eisenbahnminister Ghulam Ahmed Bilour 200.000 Dollar (rund 176.000 Euro) für dessen Ermordung, berichtete die pakistanische Zeitung „Dawn“.

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Sterbehilfe: Die Religionen sind immer das Problem

Renate Künast ist gegen ein striktes Verbot von Sterbehilfevereinen Foto: pro
Befürworter einer liberalen Sterbehilferegelung in Deutschland haben sich am Montag gegen die Dominanz religiöser Wertvorstellungen in der Debatte ausgesprochen. Unter ihnen war auch Grünenpolitikerin Renate Künast.


pro Medienmagazin

Bei einer Podiumsdiskussion sprach sich Künast erneut gegen eine Verschärfung der derzeitigen Rechtslage in Sachen Suizidbeihilfe aus. Ihrer Meinung nach soll auch eine organisierte Sterbehilfe unter bestimmten Voraussetzungen straffrei bleiben. Alle Vorschläge für eine striktere gesetzliche Neuregelung bedeuteten eine wesentliche Verschlechterung der Situation in Deutschland, erklärte die Politikerin. Dabei kritisierte sie unter anderem eine religiös motivierte Ablehnung der Sterbehilfe, etwa durch einige Unionspolitiker wie Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. „Eigenen ethisch-moralische Kategorien“ gehörten nicht ins Strafgesetzbuch. Künast plädierte dafür, Gesetze „in einem säkularen Land“ nicht von religiös begründeten Wertvorstellungen abhängig zu machen.

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Isländer planen Tempel für mythische Götter

Hilmar Örn Hilmarsson bei einer Prozession nahe Reykjavik (Archivbild von 2012). (Foto: REUTERS)
  • Bei der isländischen Hauptstadt Reykjavik soll eine Kultstätte für nordische Götter entstehen.
  • Die Isländer interessieren sich in den vergangenen Jahren verstärkt für die nordische Mythologie.


Süddeutsche.de

Sie heißen Thor, Odin oder Frigg: In Island soll jetzt ein neuer Tempel für die Götter aus der nordischen Mythologie entstehen. Auf einem Hügel mit Blick auf die Hauptstadt Reykjavik soll der runde Bau mit einer offenen Kuppel thronen, berichten die Nachrichtenagentur Reuters und die isländische Tageszeitung Morgunblaðið. Zum letzten Mal bauten die Isländer demnach eine derartige Kultstätte in der Wikingerzeit. Die endete Schätzungen zufolge vor etwa tausend Jahren. Damals breitete sich das Christentum in Skandinavien aus.

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Niederländischer Pfarrer zieht historischen Jesus in Zweifel

Edward van der Kaaij. Bild: FB, bearb.:BB
Edward van der Kaaij. Bild: FB, bearb.:BB
In der Protestantischen Kirche in den Niederlanden ist eine Kontroverse über die Frage entbrannt, ob Jesus eine historische Person war. Ein Pfarrer aus Nijkerk erhielt ein Predigt-Verbot, weil er argumentiert hatte, Jesus sei eine mythische Figur.


evangelisch.de

Pfarrer Edward van der Kaaij hat in einem Buch und mehreren Interviews die These vertreten, Jesus habe nicht gelebt. Der Generalsekretär der Protestantischen Kirche, Arjan Plaisier, widersprach ihm am Dienstag deutlich.

Van der Kaaij sagte der Tageszeitung „Trouw“ (Dienstagsausgabe), die Bibel und damit auch die Person Jesus hätten ihren Ursprung in Mythen. „Wenn das Evangelium ein Mythos ist, ist es dann eine gute Auslegung der Bibel, so zu tun, als wäre alles in echt passiert? Man tut ja auch nicht so, als wäre  Rotkäppchen eine historische Geschichte.“

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Frederike Geerdink: „Ich schreibe über Kurden, das mögen sie nicht“

Eine prokurdische Demonstration in der Türkei / Bild: EPA
Die Niederländerin Frederike Geerdink berichtet aus der Türkei über die Lage der Kurden. Ihr drohen bis zu fünf Jahre Haft.


Die Presse.com

Sie wisse zwar nicht, aber sie könne sich denken, wie der Vorwurf zustande komme: „Ich schreibe über Kurden, das mögen sie nicht“, sagt Frederike Geerdink der „Presse“. Und weil sie eben in der Türkei darüber schreibe, werde ihr nun die Unterstützung der verbotenen Untergrundorganisation PKK vorgeworfen – anders könne sich die niederländische Journalistin den Vorwurf nicht erklären. Der Staatsanwaltschaft zufolge soll Geerdink für die PKK geworben haben, ihr drohen zwischen einem und fünf Jahren Haft. Der Prozess beginnt im April.

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Pressedienst: Islamisten verkaufen gestohlenes Gut von Christen

Bild: Kirche in Not
Die Gegenstände stammten aus Plünderungen christlicher Häuser und Kirchen.


kath.net

Milizen des «Islamischen Staates» in Mossul verkaufen angeblich das Eigentum vertriebener Christen. In der nordirakischen Stadt habe ein Markt für Waren eröffnet, die ausdrücklich als «Beute» bezeichnet würden, teilte der Informationsdienst assyrischer Exil-Christen Aina am Montagabend mit. Die Gegenstände stammten aus Plünderungen christlicher Häuser und Kirchen. Angeboten würden etwa Fernseher und Kühlschränke ebenso wie Möbel und Kunstwerke.

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Creationist group sues Kentucky over $18 million in tax rebates for Noah’s Ark theme park

Image: Facebook/Ark_Encounter
Image: Facebook/Ark_Encounter
The creationist ministry Answers in Genesis announced Tuesday that would file a lawsuit against the state of Kentucky over tax rebate benefits for its Noah’s Ark-based theme park.


By Eric W. Dolan|Raw Story

In a YouTube video, Answers in Genesis president Ken Ham accused Kentucky of religious discrimination.

Lawyer Mike Johnson, who also appeared in the video, agreed. “Religious groups, ideas, and organizations can’t be treated with hostility by the government, and in effect that’s what we have here,” he said.

In December, Kentucky withdrew tax rebates for the Ark Encounter park in Williamston, Kentucky, that were potentially worth more than $18 million.

Kentucky Tourism, Arts and Heritage Cabinet Secretary Bob Stewart said the project had transformed from a tourist attraction to an “extension of AIG’s ministry.” Answers in Genesis had refused to pledge not to discriminate against non-Christians in hiring.

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Religionsunterricht: »Das hat System«

Kann einen die Kirche noch nicht mal in Ruhe essen lassen? Mittagstischszene aus dem katholischen Internat St. Michael in Traunstein Foto: Michaela Rehle/Reuters
Viele reden von Religionskritik, aber niemand vom Religionsunterricht. Ein Gespräch mit Rainer Ponitka


Von Reinhard Jellen|jW

Warum gibt es in einem zumindest alltagssäkularisierten Staat wie Deutschland überhaupt noch Religionsunterricht?

Die Aufsicht über die öffentliche Schule gelangte erst mit der Weimarer Reichsverfassung, das heißt mit der Abschaffung der Staatskirche, in die Hand einer weltlichen Behörde. Die Länder Hamburg, Sachsen und Bremen schafften den Religionsunterricht 1918/19 komplett ab, und Bayern hob 1919 die geistliche Schulaufsicht auf. Diese von der Bevölkerung der entsprechenden Länder getragenen Neuerungen fanden leider keinen Eingang in die Reichsverfassung – auf vehementen Protest gerade der Großkirchen fand sich der Religionsunterricht als »ordentliches Lehrfach« wieder. 1933 bekräftigten Papst Pius XI. und Adolf Hitler diesen Zustand für den katholischen Religionsunterricht im Reichskonkordat, und dieser ist bis heute im Grundgesetz verankert.

Was stört Sie daran?

Als das Grundgesetz verabschiedet wurde, waren noch über 90 Prozent der Bevölkerung Mitglied einer der großen christlichen Kirchen, von daher mag eine Finanzierung des Religionsunterrichtes aus der Steuerlast aller Bürger gerechtfertigt gewesen sein, auch wenn es meiner Meinung nach schon damals dem Grundprinzip der Trennung von Staat und Religion widersprach.

Inzwischen sind knapp 37 Prozent der Bevölkerung konfessionslos; doch auch sie müssen den konfessionellen Religionsunterricht finanzieren – sowie auch die Ausbildung, Besoldung und die Altersbezüge der Religionslehrer. Im Jahr 2009 wurden für die Erteilung des Religionsunterrichtes für staatliche Religionslehrer Steuergelder in Höhe von rund 1,7 Milliarden Euro ausgegeben. 37 Prozent davon entsprechen einer Summe von 629 Millionen Euro.

Laut einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes ist die Aufgabe des Religionsunterrichtes, die Glaubenssätze als »bestehende Wahrheiten zu vermitteln«. Das hat mit Bildung in einem demokratischen Staat nichts zu tun.

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Minister Rebuts Viral Stephen Fry Video by “Proving” That Non-Believers Don’t Exist

Image: Friendly Atheist
You and I are here at Friendly Atheist for one reason only: because we secretly believe in God.
Deep down, we all know we hate the Almighty (who is totally real) so much that we deny his existence by attacking him.


By Terry Firma|Friendly Atheist

Well, Keith Thompson is onto us. After he saw the viral video of Stephen Fry responding to a TV interviewer who asks what the comedian would say to God if the two were to meet, Thompson, who runs Reformed Apologetics Ministries in Canada, is convinced that there are no atheists. To prove it beyond a shadow of a doubt, he’s come up with a little video of his own.

Says Thompson of Fry:

Here is a man who calls himself an atheist, and claims he does not believe God exists. Yet…he can’t help but rail against God with utter hatred, so much so that he shows that he believes God exists, and hates him!

A lesser man than Thompson would’ve said that Fry was just answering the interviewer’s hypothetical, but let’s admit it: the minister’s Spear of Heavenly Truth has pierced our Armor of Angry Denial. In other words, the jig is up, people.

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