Zeitung: Bischof Tebartz hat Tätigkeit in Rom aufgenommen

Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst (Bild: Wikimedia Commons/Medienmagazin pro)
Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst (Bild: Wikimedia Commons/Medienmagazin pro)
„Passauer Neue Presse“: Kardinalstaatssekretär Parolin unterzeichnete Ernennungsurkunde


kathweb

Der ehemalige Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hat laut einem Zeitungsbericht seine neue Arbeit an der römischen Kurie aufgenommen. Die „Passauer Neue Presse“ berichtete am Donnerstag unter Berufung auf „gewöhnlich gut unterrichtete vatikanische Kreise“, der 55-Jährige habe bereits in der vergangenen Woche an einer Sitzung des Päpstlichen Rates für die Neuevangelisierung teilgenommen und dabei auch referiert.

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Polnisches Episkopat: Konvention gegen häusliche Gewalt ist extreme, neomarxistische Gender-Ideologie

kirche_polenKirche lehnt Konvention gegen häusliche Gewalt ab, weil sie folgten einer «extremen, neomarxistischen Gender-Ideologie». Außerdem würden Kontrollbefugnisse ohne demokratische Legitimation an «Gremien mit sogenannten Experten» verliehen.


kath.net

Die katholische Kirche in Polen hat sich gegen eine Ratifizierung der Europaratskonvention zur Bekämpfung von Gewalt in Familien durch das nationale Parlament gewandt. Die Regeln der Konvention folgten einer «extremen, neomarxistischen Gender-Ideologie», heißt es in einer Erklärung der Polnischen Bischofskonferenz. Das Übereinkommen des Europarates greife Polens Souveränität in ethischen Fragen und beim Schutz der Familie an, weil es Kontrollbefugnisse an «Gremien mit sogenannten Experten» verleihe, ohne dass diese demokratisch legitimiert seien.

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Italienischer Erzbischof sieht Abtreibungen als Grund für Wirtschaftskrise

REUTERS/Yves Herman
REUTERS/Yves Herman
In Italien sorgen Aussagen eines hohen katholischen Geistlichen für Ärger. Dieser sieht im Abtreibungsgesetz die Ursache für die wirtschaftliche Not des Landes. Außerdem ist das Gesetz gegen Homophobie in seinen Augen „ein Verbrechen gegen Gott“.


FOCUS ONLINE

Italien ächzt weiter unter der Wirtschaftskrise. Nun sorgen Äußerungen zu den Gründen für die Krise von Erzbischof Luigi Negri für Streit. Für den Geistlichen liegt die Ursache für die derzeitige Krise Italiens im seiner Meinung nach zu liberalem Abtreibungsgesetz des Landes, berichtet die Zeitung „Corriere di Bologna“.

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Realschulleiter: Atheisten sind dumm

Grünzeug, Maßstab, Kruzufix. So hat es nach Ansicht des Schulleiters der Realschule in Geretsried in einem Klassenzimmer auszusehen. (Foto: Hartmut Pöstges)
Der Geretsrieder Realschulleiter Armin Eder besteht auf Kreuzen in den Klassenzimmern, obwohl die Lehrer sie nicht wollen. Atheisten nennt er dumm. Für eine peinlich eindringliche Schülerbefragung entschuldigt er sich


Von Matthias Köpf|Süddeutsche.de

Dienstagmorgen, erste Stunde. Statt der Religionslehrerin kommt der Direktor in die 10e. Auch er unterrichtet katholische Religionslehre, er hat sich diese Stunde eigens geben lassen, um mit den Schülern über eine ähnliche, damals zufällige Vertretungsstunde ein paar Tage zuvor zu reden. In dieser Vertretungsstunde soll er vor den Schülern einen ihrer Lehrer beschuldigt haben, gegen ihn, Eder, zu hetzen. Dieser Lehrer bekennt sich zu seinem Atheismus, und die Schüler wollen aus dem Mund ihres Rektor den Satz „Atheisten sind dumm“ vernommen haben. Seitdem herrscht Aufregung nicht nur in der 10e. Was sich nun am 12. November 2014 von 7.56 Uhr bis 8.42 Uhr in der 10e der Realschule Geretsried abspielt, macht die Aufregung nicht kleiner.

Der Rektor, Armin Eder, steht zu seinem Satz über die Dummheit der Atheisten, will aber damit nicht den Lehrer gemeint und zu der Zeit auch gar nichts von dessen atheistischer Überzeugung gewusst haben. Dass der Lehrer gegen ihn hetze, habe er nicht gesagt. Doch die Schüler bleiben bei ihrer Darstellung und fordern vom Rektor eine Entschuldigung. „Ich frage jetzt mal einzeln ab, ob ich das gesagt habe“, kündigt der Schulleiter an und tut genau das.

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Dinkelsbühl, Blasphemie und Religiotie

DerverzweifelteJesusMissverständliches Werbeplakat für Kartenverkauf wird mehr beachtet als es dem Landestheater Dinkelsbühl lieb ist.


kath.net

Nein, es war keine Werbung für den christlichen Glauben: Auf dem umstrittenen Plakat sieht man drei Kreuze als Silhouetten, so wie man sich die Kreuzigung Jesu auf Golgotha vorzustellen hat. Darunter liest man den Schriftzug: „Sichern Sie sich die besten Plätze!“. Das Plakat entpuppt sich als Werbeplakat des Landestheaters im bayrischen Dinkelsbühl bei den Sommerfestspielen. Mit dem Plakat wollte man den Kartenverkauf für die Stücke „Jesus Christ Superstar“, „Don Camillo und seine Herde“ und „Ganze Kerle!“ ankurbeln. Doch gab es in Leserbriefen und im Internet teilweise heftige Gegenreaktionen sowie eine Debatte über Gotteslästerung und die Freiheit der Kunst. Darüber berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“.

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Europaabgeordneter begrüßt Resolution zum Schutz von Christen

EuropaEuropaabgeordneter Arne Gericke (Familienpartei): Damit mache sich der Europarat «zum Vordenker im ernsthaften Einsatz für Religionsfreiheit, im Schutz für Menschen, die auch in Europa wegen ihres Glaubens diskriminiert werden».


kath.net

Der Europaabgeordnete Arne Gericke (Familienpartei) hat die Resolution des Europarats gegen «Intoleranz und Diskriminierung von Christen in Europa» begrüßt. Damit mache sich der Europarat «zum Vordenker im ernsthaften Einsatz für Religionsfreiheit, im Schutz für Menschen, die auch in Europa wegen ihres Glaubens diskriminiert werden», sagte Gericke am Mittwoch in Brüssel.

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Terrorismus: „Lebe für nichts, stirb für etwas“(John Rambo)

Deutsche im IS-Krieg - Nur über die anderen lesen wir nichts in der Presse © Sara @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Deutsche im IS-Krieg – Nur über die anderen lesen wir nichts in der Presse © Sara @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Die Zahl ist alarmierend: 600 Menschen sind schon aus Deutschland in den Krieg nach Syrien gezogen. Was macht den „Islamischen Staat“ so attraktiv für junge Salafisten und so gefährlich?


Von Rainer Hermann|Frankfurter Allgemeine

Die Zahlen alarmieren: Die Zahl der Dschihadisten weltweit wird auf mehr als 50.000 geschätzt. Davon kämpfen mehr als 30.000 für den „Islamischen Staat“. Aus Deutschland sind 600 Menschen in den Krieg nach Syrien gezogen; als gefährlich wird jeder vierte Rückkehrer eingestuft. Doch auf 7000 wird in Deutschland das Potential der radikalisierten jugendlichen Salafisten geschätzt. Wenn sie einmal in die Welt des IS eingetaucht sind, sind sie kaum mehr zu erreichen. Sie leben dann in einer eigenen Welt – der „Erlebniswelt Dschihad“.

Die Internetpropaganda der Dschihadisten berichtet in jugendgerechter Sprache live aus dem Krieg, sie macht aus den Kämpfern Helden, ästhetisiert die Gewalt. Vor allem macht sie Jugendlichen, die sonst kaum wahrgenommen werden, klar, dass gesehen wird, wer in den Dschihad nach Syrien zieht. Sprüche wie „Lebe für nichts, stirb für etwas“ zieren die Propagandaseiten.

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San Francisco: Kirchenangestellte auf Sexualmoral verpflichtet – Menschenfeinde

Salvatore Joseph Cordileone, Bild: wikimedia.org/CC-Attribution-Share Alike 4.0 Internation
Richtlinie der Erzdiözese nennt außereheliche sexuelle Beziehungen „ernsthaft böse“ – Von Kirchenlehre abweichende Ansichten „schaffen vergiftende Konfusion“


kathweb

Der Erzbischof von San Francisco, Salvatore Cordileone, hat die Beschäftigten katholischer Schulen auf die Einhaltung der Sexualnormen der Kirche verpflichtet. In einer am Mittwoch (Ortszeit) von der nordkalifornischen Erzdiözese veröffentlichten Richtlinie, deren Inhalt ab dem kommenden Jahr Bestandteil der Handbücher für die rund 500 Lehrer und Beschäftigten an den Bildungseinrichtungen wird, heißt es, Katholiken, die andere Ansichten als die offizielle Lehre der Kirche vertreten, „schaffen vergiftende Konfusion über unsere fundamentalen Werte“.

In der Richtlinie werden alle sexuellen Beziehungen außerhalb der Ehe als „ernsthaft böse“ bezeichnet. Ausdrücklich führt das Dokument als Beispiele dann Ehebruch, Selbstbefriedigung, Vielweiberei, Pornographie und homosexuelle Beziehungen an. Genauso bewertet werden Empfängnisverhütung sowie „künstliche Reproduktions-Techniken“ und Klonen.

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Britischer Geheimdienst droht mit Abbruch aller Kontakte zu Deutschland

Bild: HuffingtonPost/dpa
Der britische Geheimdienst hat nach Informationen des Magazins „Focus“ damit gedroht, alle Kontakte zu den deutschen Partnern abzubrechen. Grund dafür ist laut dem Bericht die Befürchtung, dass in einem Untersuchungsausschuss britische Geheimnisse publik werden.


Von Lea Kosch|Huffington Post

Die Briten befürchten offenbar, dass sensible Informationen über deutsch-britische Agenten-Kooperationen an die Öffentlichkeit dringen.

„Ohne die Infos der Briten aus der Funkaufklärung wären wir blind“

Laut „Focus“ informierte der Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), Gerhard Schindleram Mittwochabend den Untersuchungsausschuss über die ungewöhnlich angespannten Beziehungen zu den britischen Partnerbehörden.

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Bremen und theologischer Deutungsstreit über die Bibel

Die Debatte um eine Predigt des Bremer Pastors Olaf Latzel wird seit Mittwoch auch auf der Straße ausgetragen. Kolleginnen und Kollegen des konservativen Predigers distanzieren sich von dessen Bibelverständnis und von den Beleidigungen anderer Religionen. Latzel selbst erhält Unterstützung im Internet.


Von Hans-Gerd Martens|evangelisch.de

Sabine Kurth in ihrem schwarzen Talar macht nicht den Eindruck, dass sie sich so einfach die Butter vom Brot nehmen lässt. Vor knapp sieben Jahren ist ihr das als Pastorin aber passiert. Sie wurde gebeten, eine Trauerfeier in der Bremer St.-Martini-Kirche abzuhalten, als Gastpredigerin. So weit so gut. Dann untersagte ihr die konservative Kirchengemeinde allerdings, den Altar zu betreten und im Talar zu predigen – mit dem Hinweis auf den Apostel Paulus, der ja schließlich eindeutig gesagt habe, die Frau schweige in der Gemeinde. Sabine Kurth fügte sich. Sie predigte ohne Talar und nicht auf der Kanzel. Der Pastor in der St.-Martini-Gemeinde hieß: Olaf Latzel.

Olaf Latzel sorgte jetzt am 18. Januar wieder für Furore. Seine Sonntagspredigt hatte er überschrieben: „An Gideon die Reinigung von den fremden Göttern lernen.“ Latzel zitierte das erste Gebot: „Die sollst keine anderen Götter haben neben mir.“ Wir Christen dürften nur an diesen einen Gott glauben, „und wehe – das sagt die Bibel – wenn neben diesem Einen andere Götter und Götzen gestellt werden.“ Andere Götzen und Götter, das sind für Olaf Latzel Amulette, „wo irgendwelche Heiligen drauf sind“, das sind Voodoo-Schlüsselanhänger, das ist auch die Buddha-Statue, die so nett einen „dicken, fetten, alten Herrn“ darstellt: „Das ist Götzendienst, das gehört nicht zum Christentum dazu. Das muss weg.“ Christen könnten auch keine Gemeinsamkeit mit dem Islam haben. Mit Muslimen gemeinsam zu beten: „Das ist Sünde, und das darf nicht sein.“ So geht es noch weiter, jeder bekommt sein Fett weg. Christian Wulff und Angela Merkel zum Beispiel, die behaupteten, der Islam gehöre zu Deutschland. Olaf Latzel ist sich sicher: „Der Islam gehört nicht zu Deutschland.“

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Eine Million neue Heilige

Source: The Color Indigo, The Armenian Genocide
Es wird eine Rekord-Heiligsprechung: Armenische Kirche erklärt alle Völkermordopfer zu Märtyrern – Papst wurde eingeladen – Türkei erkennt die Massenverfolgung armenischer Christen (1915-1917) weiterhin nicht als Völkermord an.


Von Oliver Hinz|kath.net

Es wird eine Rekord-Heiligsprechung: Alle rund eine Million Opfer des Völkermords an den Armeniern werden am 23. April von der armenisch-apostolischen Kirche als Märtyrer für ihren Glauben und das Vaterland anerkannt. Weder die katholische noch die orthodoxe Kirche hat je so eine große Zahl von Menschen kollektiv heiliggesprochen.

Anlass der Heiligsprechung ist der 100. Jahrestag des Beginns des Massenmordes an den Armeniern im Osmanischen Reich. Am 24. April 1915 hatten Einheiten der Geheimpolizei in Istanbul mehr als 200 armenische Intellektuelle verhaftet und nach Anatolien deportiert, wo die meisten getötet wurden. Insgesamt wird die Zahl der Todesopfer zwischen 1915 und 1917 auf 300.000 bis 1,5 Millionen geschätzt. Die großen Unterschiede bei den Zahlen hängen auch mit ungenauen Bevölkerungsstatistiken zusammen. Die Kirche nennt selbst keine Zahl, wie viele Menschen heiliggesprochen werden.

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Keine politischen Ansprüche für Religionen – korrekt Frau Schirrmacher

Christine Schirrmacher und Aiman Mazyek sind sich in Sachen Gewalt und Islam nicht einig Foto: pro
Die Islamwissenschaftlerin Christine Schirrmacher hat in Berlin eine innerislamische Debatte über Gewalt im Namen der Religion gefordert. Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, warb hingegen um Vertrauen.


pro Medienmagazin

Schirrmacher erklärte im Rahmen der Berliner Sicherheitsgespräche zum Thema Islamismus: „Wir brauchen Bekenntnisse und Äußerungen von Theologen und Imamen zum Thema Religionsfreiheit.“ Bis heute gebe es im Islam „keine grundsätzliche Absage“ an die Lehre des gewalttätigen Dschihad oder eine allgemeine Zusage zur Gleichberechtigung für Frauen oder der Religionen.

Es sei ein guter Schritt gewesen, Lehrstühle für Imame in Deutschland zuzulassen. Es könne aber nicht sein, dass Reformer wie der Münsteraner Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide von islamischer Seite als Abweichler kritisiert würden. Schirrmacher forderte einen Verzicht der Moscheegemeinden auf einen politischen Anspruch. Nur so könnten Islam und Demokratie vereinbar sein, so wie es bereits von vielen Menschen gelebt werde. Schirrmacher warnte vor einem Generalverdacht gegenüber Muslimen. Auch Fremdenhass fördere den Radikalismus.

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Asylfragen: Rechtsstaat gegen Kirchenrecht

Bild: fis-kirchenrecht.de
Bild: fis-kirchenrecht.de
Union: «Wir müssen bei Asylfragen nach rechtsstaatlichen Regeln vorgehen, und es kann dabei über den Rechtsstaat hinaus kein gesondertes Kirchenrecht geben».


kath.net

Der kirchenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Franz Josef Jung, hat die von Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (beide CDU) geäußerte Kritik an der Praxis des Kirchenasyls in deutschen Kirchengemeinden bekräftigt. «Wir müssen bei Asylfragen nach rechtsstaatlichen Regeln vorgehen, und es kann dabei über den Rechtsstaat hinaus kein gesondertes Kirchenrecht geben», sagte Jung der «Welt» (Mittwoch). Diese Ablehnung, so der frühere Verteidigungsminister weiter, gelte «schon deshalb, weil es für genau die Fälle, um die es beim sogenannten Kirchenasyl geht, in Deutschland Härtefallregeln und -kommissionen gibt.»

Nach Angaben des «Spiegel» (Samstag) hatte de Maiziere bei einem Treffen mit katholischen Bischöfe und der CDU vergangene Woche in Berlin gesagt: «Als Verfassungsminister lehne ich das Kirchenasyl prinzipiell und fundamental ab.» Zwar habe er als Christ Verständnis dafür, dass die Kirchen «in Einzelfällen» unter dem Gesichtspunkt des Erbarmens Flüchtlinge aufnähmen. Dennoch gehe es nicht, dass sie sich eigenmächtig über bestehende Gesetze hinwegsetzten, so der Minister laut «Spiegel».

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Deutschland liefert Saudi-Arabien Militärgüter – Menschenrechte? Müll

Der saudi-arabische König Salman bin Abdulaziz, zugleich oberster Befehlshaber des Militärs, kann sich über neue Waffenlieferungen aus Deutschland freuen Foto: picture alliance / dpa
Nach dem Tod von König Abdullah hatte die Bundesregierung alle Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien vorerst gestoppt. Nun hat der Bundessicherheitsrat Lieferungen von Militärgütern genehmigt.


Von Martin Greive|DIE WELT

Deutschland liefert wieder Rüstungsgüter nach Saudi-Arabien. Der Bundessicherheitsrat hat in seiner letzten Sitzung vor zwei Wochen drei Waffen-nicht scharfen Militärgütern in das Königreich genehmigt. Dies geht aus einem vertraulichen Schreiben von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) an den Wirtschaftsausschuss des Bundestages hervor, das der „Welt“ vorliegt.

Demnach erhält Saudi-Arabien für ein Übungsgelände „Zieldarstellungsgeräte für Infanteriewaffen inklusive Zubehör“ und vier Schießsimulationssysteme des Typs Gladio. Außerdem verlängerte der Bundessicherheitsrat eine bereits 2012 erteilte Genehmigung über Radare, optronische Ausrüstung, Software und Technologie zur Verwendung des Grenzsicherungssystems. Die „wertmäßig begrenzte Ausrüstung“ soll der Sicherung von insgesamt 6125 Kilometer Land- und Seegrenze dienen.

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Verschärfte Gesetze sollen Islamisten an Ausreise hindern

justiz_grossDie Bundesregierung beschließt eine weitere Maßnahme, um Terroranschläge zu verhindern. Die Opposition bezweifelt, dass die Anti-Terror-Gesetze gewaltbereite Islamisten aufhalten können.


evangelisch.de

Sie posten auf Facebook oder Twitter ihren baldigen Kampfeinsatz im Terrorgebiet, brüsten sich vor Freunden, dass sie den Dschihad unterstützen: Mit einem am Mittwoch vom Kabinett gebilligten Gesetzesentwurf will die Bundesregierung dafür sorgen, dass Islamisten nicht in Terrorgebiete ausreisen, wenn ein berechtigter Verdacht besteht, eine Straftat könnte ausgeübt werden. Die Opposition spricht von „Symbolpolitik“ und „Aktionismus“.

Dem Entwurf von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) zufolge soll künftig die Ausreise sowie der bloße Versuch der Ausreise in ein Gebiet, in dem sich ein Terrorcamp befindet, strafbar sein. Das heißt wenn ein potenzieller Terrorist ankündigt, dass er sich in Syrien oder im Nordirak einer terroristischen Gruppe anschließen will, reicht dies den Behörden aus, den Verdächtigen zu überwachen. Noch vor der Ausreise könnte er dann am Flughafen verhaftet werden. Das Strafmaß kann bei bis zu zehn Jahren Haft liegen.

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USA: Strafe für homophobe Bäcker

Aaron und Melissa Klein beklagen in einer konservativen Veranstaltung, dass sie trotz ihres Glaubens auch Homosexuelle bedienen müssen. Bild. QUEER.DE
Bis zu 150.000 Dollar müssen zwei christliche Bäcker zahlen, weil sie nur für Hetero-Paare Hochzeitskuchen backen wollten.


QUEER.DE

Die ehemaligen Besitzer einer Bäckerei und Konditorei in Gresham (US-Bundesstaat Oregon) haben gegen Gleichbehandlungsrichtlinien verstoßen, als sie im Januar 2013 aus religiösen Gründen einem lesbischen Paar wegen dessen sexueller Orientierung keinen Hochzeitskuchen verkaufen wollten. Eine für Gleichbehandlung verantwortliche Behörde hat am Montag bekannt gegeben, dass Melissa und Aaron Klein das Antidiskriminierungsgesetz des Staates Oregon missachtet haben, das festlegt, dass Homosexuelle nicht wegen ihrer sexuellen Orientierung der Zugang zu Dienstleistungen verwehren darf.

Die ehemaligen Ladenbesitzer müssen nun dem lesbischen Paar ein Schmerzensgeld von bis zu 150.000 Dollar (130.000 Euro) zahlen. Der genaue Betrag soll bei einer Anhörung am 10. März festgelegt werden.

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Mongolian scientists study 200-year-old mummified monk who is ’still alive’

The preserved body of the monk, Image: telegraph.co.uk
Two-centuries-old body discovered last week, covered in cattle skin, in Ulan Bator is in meditative trance, according to some Buddhist experts


By Tom Parfitt|The Telegraph

Scientists in Mongolia are examining a 200-year mummified monk who some Buddhists believe is still alive because he is in a deep meditative trance.

The preserved body of the monk, sitting in the cross-legged lotus position, was discovered last week, covered in cattle skin, in the Songino Khairkhan district of the capital, Ulan Bator.

The ash-coloured mummy has reportedly been sent to the National Centre of Forensic Expertise in Ulan Bator for further study.

Gankhüügiin Pürevbat, the founder of the Mongolian Institute of Buddhist Art at Ulan Bator Buddhist University, told the Siberian Times, a news website: “The lama is sitting in the lotus position vajra, the left hand is opened, and the right hand symbolises of the preaching Sutra.

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Ältestes lebendes Fossil entdeckt

In diesem 1,8 Milliarden Jahre alten Gestein fanden die Forscher fossile Zwillinge von heute lebenden Schwefelbakterien. © Schopf et al. /UCLA
Ein echter Evolutions-Verweigerer: Forscher haben eine Meeresmikrobe entdeckt, die sich in gut zwei Milliarden Jahren Erdgeschichte nicht verändert hat. Die in der Tiefsee vorkommenden Schwefelbakterien gleichen heute noch ihren fernen Vorfahren von vor 2,3 Milliarden Jahren. Auf den ersten Blick scheint dies der Evolutionstheorie zu widersprechen, doch tatsächlich bestätigt sie diese sogar, wie die Forscher im Fachmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“ erklären.


scinexx

Den Anfang der Geschichte machte vor kurzem der Fund von 2,3 Milliarden Jahre alten fossilen Bakterien in einer Gesteinsformation in Westaustralien. Diese lebten damals im noch eher sauerstoffarmen Meeresboden des Urozeans und gewannen ihre Energie unter anderem aus der Umwandlung von Schwefelverbindungen.

Fossile Zwillinge

Jetzt haben William Schopf von der University of California in Los Angeles und seine Kollegen in der gleichen Gegend eine weitere fossile Mikrobe dieser Art entdeckt, die erst 1,8 Milliarden Jahre alt ist. Noch verblüffender aber: Beide fossilen Bakterien haben heute noch lebende Nachkommen, die ihnen wie ein Zwilling gleicht. Dieses Schwefelbakterium kommt ist erst vor wenigen Jahren im sauerstoffarmen Sediment der Tiefsee vor der Küste Chiles entdeckt worden.

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Scientists pledge to increase interference with the Church

We’re coming for you, vicar…“. Photograph: David Burton/Alamy
UK Church groups have recently been criticised for campaigning against the legalisation of mitochondrial donation. As their efforts failed, a group of emboldened scientists has vowed to turn the tables and interfere with matters of religion


By Dean Burnett|theguardian

The Catholic Church and Church of England have recently been urging MPs to vote against the introduction of mitochondrial donation, a potentially life-saving procedure with little to no evidence of any serious risks. However, despite many years of study and several regulations, the aforementioned churches have surprisingly decided to intervene and urge MPs to vote against approving the procedure.

This has lead to much criticism, especially from scientists. However, following the eventual failure of these efforts, one group of emboldened scientists has decided to go further and pledge to respond in kind by interfering as much as possible with religious matters.

The Federation for Furthering Science (FFS) has promised to intervene with any and all religious issues it can find that could benefit from some “scientific perspective”.

Dr Hugh Briss, spokesperson for FFS, explained the motivation for this policy.

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