Wissenschaftler: Sterbehilfe- und Palliativdebatte trennen

Bild: letzte-hilfe.de
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Leiter der Arbeitsgruppe Palliativmedizin in Sachsen-Anhalts Leopoldina-Akademie, Zenner: Assistierter Suizid nicht Teil der Palliativmedizin


kathweb

Das Verknüpfen der Sterbehilfe-Debatte mit der Frage nach dem Ausbau der Palliativversorgung ist aus Sicht von Wissenschaftlern „unglücklich“. Die beiden Aspekte seien getrennt voneinander zu sehen, sagte der Leiter der Arbeitsgruppe Palliativmedizin der Nationalakademie Leopoldina in Halle (Sachsen-Anhalt), Hans-Peter Zenner, am Freitag in Berlin. Der assistierte Suizid sei nicht Teil der Palliativmedizin, betonte er. Ziel der Palliativversorgung sei es vielmehr, dass der Patient den Wunsch zu sterben gar nicht habe, sondern zufrieden und möglichst leidensfrei in den Tod gehe.

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Expertin befürchtet Beharren auf Genitalverstümmelung

beschneidung

Die Genitalverstümmelung wird nach Einschätzung der Frauenrechtlerin Asia Abdulkadir möglicherweise nicht komplett abgeschafft werden können.

Von Natalia Matter|evangelisch.de

Sie sehe die Gefahr, dass die Beschneidung weiblicher Geschlechtsorgane in weniger radikalen Formen erhalten bleibe, sagte die Erziehungswissenschaftlerin, die seit Jahren Organisationen zu dem Thema berät, dem Evangelischen Pressedienst (epd).

„Ich befürchte einen Trend weg von der Infibulation, der radikalsten Form der Beschneidung, hin zur Sunna“, sagte Abdulkadir, die das Programm der Kindernothilfe für das von Somalia abtrünnige Somaliland leitet. Doch wieviel genau von den weiblichen Geschlechtsorganen bei der Sunna abgeschnitten wird, sei nicht festgelegt.

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Der IS infiziert uns mit unmenschlicher Rachsucht

Jubelnd und mit schwarzer Fahne – Aktivisten des Islamischen Staats überziehen die von ihnen eroberten Gebiete mit unvorstellbaren Gräueltaten Foto: REUTERS
Der unvorstellbare Terror des IS stiftet in uns Vergeltungsfantasien, die wir uns selbst verbieten sollten. Sonst versinken wir im Zivilisationsverlust. Bekenntnisse eines Unmenschen.


Von Uwe Schmitt|DIE WELT

Die Verwandlung zum Unmenschen kam nicht über Nacht. Mit Kafkas Gregor Samsa teilten wir anfangs die Hoffnung, das Leben „zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt“ möge nicht von Dauer sein. Sie trügt wohl wie bei ihm. Erst war da die befremdliche Genugtuung nach den ersten Bombardements der Amerikaner von IS-Stellungen.

Bei jeder Enthauptung eines Unglücklichen vor der Kamera durch den maskierten Henker mit britischem Akzent färbte sich das Entsetzen mehr in heißen Zorn und namenlos aufflammende Vergeltungslust. Etwas nie Empfundenes überschwemmte uns wie ein Gift.

Wir waren froh, dass die Mörder in Paris erschossen wurden, und schämten uns still. Mit der Verbrennung des jordanischen Piloten bei lebendigem Leib fielt die letzte Schwelle: Wir wollten Rache, ohne dass uns ein Rechtsstaat in den Arm fällt, wir wollen töten ohne Prozess. Schlimmer noch: Wir wollen quälen, foltern, Mord mit Mord vergelten. Als Jordanien zwei zum Tode verurteilte Terroristen hinrichtete, ging es uns nicht nur besser. Wir frohlockten.

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Expertin: Gemeinden werden trotz Hürden weiterhin Kirchenasyl gewähren

justiz_grossDas Netzwerk Asyl in der Kirche hat Pläne des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge kritisiert, Menschen im Kirchenasyl künftig als Untergetauchte zu betrachten.


Von Martina Schwager|evangelisch.de

Die damit verbundene Verlängerung der Abschiebefrist solle ein Kirchenasyl für die Schutz bietenden Gemeinden offenbar möglichst unangenehm machen, sagte die Sprecherin des ökumenischen Netzwerkes in Niedersachsen, Hildegard Grosse, im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd): „Das wird der Behörde aber nicht gelingen.“

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg hatte angekündigt, dass Menschen, die von einer Abschiebung in ihr europäisches Ersteinreiseland bedroht seien und im Kirchenasyl Zuflucht suchten, demnächst als „flüchtig“ oder „untergetaucht“ gelten sollten. Der Plan ist umstritten. Mit ihm hätten die Behörden 18 statt bislang sechs Monate Zeit, Asylbewerber in die sogenannten sicheren Drittstaaten zurück zu schicken. Nach Ablauf dieser Frist wäre Deutschland für das Asylverfahren zuständig. Für die Betroffenen ist das Kirchenasyl oft die letzte Chance, einer bereits terminierten Abschiebung in das Ersteinreiseland zu entgehen.

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Ein Bischof, „GröFAZ“ und die Nazi-Keule

Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst (Bild: Wikimedia Commons/Medienmagazin pro)
Der Limburger Ex-Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst-lst (Bild: Wikimedia Commons/Medienmagazin pro)
Früher oder später kommt es heraus, was Presse an Fakten unterdrückt und an Meinungen manipuliert worden ist. Auch bei der FAZ, die sich zum Scharfmacher gegen die katholische Kirche gewandelt hat.


Von Prof. Wolfgang Ockenfels OP|kath.net

Seit einigen Monaten ist der politische Blutdruck, die Neigung zu moralischen Herzinfarkten und journalistischen Schlaganfällen, stark gestiegen. Noch vor der medialen Großoffensive gegen die Protestbewegung PEGIDA veröffentlichte die sogenannte „GröFAZ“, die sich mittlerweile an Polemik gewöhnt hat, am 15. 11. 2014 eine Rede von Frank-Walter Steinmeier, in der es heißt: „Wenn ich Journalist wäre, würde ich den Zustand der Verlags- und Medienbranche wahrscheinlich mit solchen Schlagzeilen beschreiben: ‚Voll auf die Presse – Journalismus in der Glaubwürdigkeitskrise‘; ‚Vor dem Bildschirm ist es duster – Werden Journalisten die Bergleute des 21. Jahrhunderts?‘; ‚Der Letzte macht das Licht aus – Massenentlassungen erschüttern Deutschlands Redaktionen‘“.

Wäre Herr Steinmeier Journalist, hätte er gewiss nicht solche selbstkritischen und treffenden Schlagzeilen erfunden. Als Außenminister bemüht er sich jedoch krampfhaft um die Reste der Reputation einer moribunden Presse, die er zur Aufmöbelung seiner Politik braucht. Die einstmals so „unaufgeregte“ und „unverkrampfte“ FAZ gehört inzwischen – wenigsten in Teilen ihrer Redaktion – zu den journalistischen Scharfmachern. Besonders dann, wenn es um die römisch-katholische Kirche geht. Freilich verlieren dieses Blatt und ähnliche Gazetten zunehmend die „Lufthoheit“ über die öffentliche Meinung. Denn es kommt früher oder später heraus, was an Fakten unterdrückt und an Meinungen manipuliert worden ist.

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Der Terroranschlag auf das Oktoberfest 1980 und die NSU Morde

Das Denkmal zum Anschlag auf das Oktoberfest 1980 in München © Muenih (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons
Vor über 30 Jahren wurde der Terroranschlag auf das Münchener Oktoberfest verübt. Viele Hinweise deuten auf einen organisierten neonazistischen Hintergrund hin. Die offizielle Version hingegen lautet: ein verstörter und verstorbener Einzeltäter hat die Tat verübt. Endlich werden die Ermittlungen wieder aufgenommen aufgrund “neuer” Hinweise. Ein näherer Blick auf den Ermittlungsverlauf zeigt erstaunliche Parallelen mit dem NSU Fall.


Von Wolf Wetzel|MiGAZIN

Der Oktoberfestanschlag in München liegt über 30 Jahre zurück. Mehrere Versuche, eine Wiederaufnahme der Ermittlungen einzufordern, wurden abgewiesen. Ende 2014 erklärte sich die Generalbundesanwaltschaft endlich bereit, das Ermittlungsverfahren wieder aufzunehmen: »Es gebe nun Hinweise, die auf ›bislang unbekannte Mitwisser‹ hindeuten könnten, sagte Generalbundesanwalt Range.«1

Das ist vor allem der unermüdlichen Arbeit des Opferanwaltes Werner Dietrich zu verdanken. Genau das, was Aufgabe der Ermittlungsbehörden wäre, hat er getan: Hinweisen und Zeugenaussagen zu folgen, die bis heute ›unter den Tisch fielen‹, die der Einzeltäterthese vehement widersprechen.

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Bischof Oster hat keine Bedenken gegen Priester-WG mit Laien

FB-Page, Screenshot:bb
FB-Page, Screenshot:bb
Der Passauer Bischof Stefan Oster hat keine Bedenken gegen Wohngemeinschaften von Priestern und Laien.


evangelisch.de

„Wenn sich ein Priester bei mir meldet und allein mit zwei jungen Frauen eine WG aufmachen möchte, hätte ich als Bischof schon Fragen“, sagte Oster, mit 49 Jahren der jüngste Bischof an der Spitze einer deutschen Diözese, der Tageszeitung „Die Welt“ (Freitagsausgabe): „Aber wenn einer meiner Priester im Bistum eine weniger verfängliche Konstellation findet und dabei eine geistliche Lebensgemeinschaft sucht, wäre das aus meiner Sicht einen Versuch wert.“

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«Drei-Eltern-Baby»: Deutsches Episkopat fortschritts-und wissenschaftsfeindlich

Logo Deutsche Bischofskonferenz
Logo Deutsche Bischofskonferenz
DBK-Pressesprecher Kopp: Die Methode stellt extremen Eingriff in die Genetik eines Menschen darstellt, die seine genetische Identität tangiert, deren Auswirkungen bis heute nicht klar sind».


kath.net

Die katholischen Bischöfe in Deutschland haben das Votum des britischen Unterhauses zur Freigabe eines neuen reproduktionsmedizinischen Verfahrens scharf kritisiert. Die unter dem Schlagwort «Drei-Eltern-Babys» firmierende Methode sei «nicht hinnehmbar, da sie einen extremen Eingriff in die Genetik eines Menschen darstellt, die seine genetische Identität tangiert, deren Auswirkungen bis heute nicht klar sind», erklärte der Sprecher der Bischofskonferenz, Matthias Kopp, am Mittwoch.

«Wenn der in Vitro erzeugte Embryo zudem der Präimplantationsdiagnostik unterzogen wird, sind Tür und Tor für eine Selektion zwischen lebenswerten und angeblich lebensunwerten Menschen geöffnet», so Kopp weiter. Auch der Weg zum Designerkind liege dann in Reichweite. «Wir müssen alles tun, damit das Verfahren aus Großbritannien keine Akzeptanz bei uns und weiteren Staaten Europas findet, da die Grenzen der genetischen Eingriffsmöglichkeiten ebenso wie die gespaltene Elternschaft und die Frage nach der Identität eines Menschen zur Debatte stehen.»

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Papst findet würdevolles Schlagen von Kindern okay

Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
  • Papst Franziskus findet es in Ordnung, wenn Eltern ihr Kinder schlagen, solange die Würde des Kindes gewahrt bleibe.
  • Ein Sprecher des Vatikans verteidigte die Aussagen des Papstes.
  • Bereits Mitte Januar hatte Franziskus für Irritationen gesorgt, als er erklärte, wer seine Mutter beleidige, müsse mit einem Faustschlag rechnen.

Süddeutsche.de

Franziskus hält Schläge als Mittel der Erziehung für vertretbar

Eltern, die ihre Kinder schlagen, können mit dem Verständnis des Papstes rechnen. Solange die Würde der Kinder gewahrt bleibe, hält Franziskus Gewalt als Mittel der Erziehung für vertretbar. Das geht aus einer Bemerkung hervor, die er während seiner Generalaudienz am Mittwoch machte. Die Audienz war der Rolle des Vaters in der Familie gewidmet.

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Warum macht Religion gesund?

Religion fördert die seelische und körperliche Gesundheit. Foto: flickr.com/Sammy Zimmermanns
Religion fördert die seelische und körperliche Gesundheit. Das belegen zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen vor allem aus Nordamerika.


idea.de

Mit den möglichen Ursachen und Wirkungen beschäftigt sich die Wissenschaftsredakteurin Wiebke Hollersen in der Internet-Ausgabe der Zeitung „Die Welt“ (Berlin). „Es geht um die Frage, ob es möglicherweise gut für die Gesundheit ist, sich einen Gott vorzustellen, an ihn zu glauben und diesen Glauben auch zu leben. Ist Religion, ähnlich wie regelmäßige Bewegung, gesund?“ fragt Hollersen. Sie beruft sich unter anderem auf Studien des Psychiaters Prof. Harold Koenig von der Duke-Universität in Durham (US-Bundesstaat Nord Carolina).

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Energieautark wohnen: Dieses Haus auf Rädern macht es möglich

Copyright: Jana Frantal
Wie viel Raum benötigen wir eigentlich wirklich zum Leben? Weniger als man denkt – wenn die Qualität stimmt und man mitten im Grünen sein kann. Für Theresa Steininger und Christian Frantal reichen 25 Quadratmetern daher völlig aus


Von Anna Gauto|Wirtschaftswoche Green

Für sie liegt der wahre Luxus ohnehin in der Reduktion, wovon sie gern auch andere Menschen überzeugen wollen. Deshalb hat das Duo aus Österreich vor zwei Jahren das Social Startup Wohnwagon gegründet.

Mit Wohnwagon wollen Steininger und Frantal unabhängigen und mobilen Lebensraum in Einklang mit der Natur anbieten. Gefertigt aus natürlichen und regionalen Rohstoffen, wie Fichte, Lärche oder Schafwolle ist Wohnwagon aber viel mehr als ein hippes Holzhaus auf Rädern.

Wohnen ohne Betriebskosten

Wer darin lebt, hat keine Betriebskosten, sieht man einmal von maximal 120 Euro für Holz ab, die man zum Zuheizen verwenden könne, sagt Steiniger. Denn der Wohnwagon ist ein völlig autarkes System, das ohne Kanalisation, Strom, Wasser und Wärme von extern auskommt. Dafür sorgen eine Biotoilette, ein Wasser-Kreislaufsystem und ein Solaranlage mit Energiespeicher.

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US-Wahlkampf 2016: „Bush vs. Clinton“?

Jeb Bush hat Interesse als Kandidat um das Amt der US-Präsidenten bekundet Foto: Gage Skidmore | CC BY-SA 3.0
In der Geschichte der USA war bislang nur John F. Kennedy als US-Präsident Mitglied in der Katholischen Kirche. Das könnte sich bei den Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr ändern, mutmaßt die Zeit-Beilage Christ und Welt.


pro Medienmagazin

Derzeit wird der 61 Jahre alte Republikaner John Ellis (kurz „Jeb“) Bush in den Medien als potentieller Bewerber um das höchst Amt in den USA gehandelt. Der Politiker ist 1994 zum katholischen Glauben übergetreten, entstammt jedoch einer Familie mit episkoepiskopalischer Glaubenstraditionpalischer Glaubenstradition. Vater George Herbert Walker Bush, 41. US-Präsiden, sowie Jebs älterer Bruder George Walker Bush, 43. US-Präsident, gelten nach einem Bericht in der Zeit-Beilage Christ und Welt gar als „Ikonen des evangelikalen Amerika“.

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In Großbritannien breitet sich der Judenhass aus

Chassidische Juden im Londoner Stadtteil Stamford Hill. Nach den Anschlägen in Paris wurde die Polizeipräsenz in Vierteln mit vielen jüdischen Bewohnern verstärkt Foto: Getty Images
Gewalt und Hetze gegen Juden nehmen in Großbritannien drastisch zu. Die Zahl der Angriffe verdoppelte sich in Großbritannien 2014 auf fast 1200. Das Londoner Innenministerium ist alarmiert.


Von Stefanie Bolzen|DIE WELT

Der jüdische Mann war mit seinem Fahrrad auf dem Weg zur Synagoge in Manchester, als ihm eine Gruppe Jugendlicher in den Weg sprang. Er fiel zu Boden, die Jugendlichen umringten ihn, riefen „Jude! Jude!“ und verletzten das Opfer mit Fußtritten. In London betraten mehrere Männer spätabends ein koscheres Restaurant mit dem Ruf „Heil, Adolf Hitler!“. Einer der Männer legte seine Arme um einen jüdischen Gast. An einer Londoner Untergrundstation schrie ein Mann eine Gruppe jüdischer Schulmädchen an: „Jude sein ist falsch. Nach der Schule komme ich und bringe euch alle um!“

Dies sind nur drei von insgesamt 1168 antisemitischen Übergriffen, die die Stiftung Community Security Trust (CST) für das Jahr 2014 in Großbritannien verzeichnet. Im Jahr 2013 wurden 535 gezählt. Damit hat sich die Zahl solcher Vorfälle im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Die Verfasser führen die höchste Zahl seit Beginn der Erhebung 1984 vor allem auf den Gazakrieg zwischen Israel und der Hamas im vergangenen Sommer zurück.

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IS-Flaggen in bosnischer Wahhabiten-Gemeinde abmontiert

oto: reuters/ruvic IS-Symbolik im bosnischen Dorf Gornja Maoca. Die Aufnahmen entstanden laut Reuters am 4. Februar 2015
Foto: reuters/ruvic
IS-Symbolik im bosnischen Dorf Gornja Maoca. Die Aufnahmen entstanden laut Reuters am 4. Februar 2015
Nach einer Polizeiintervention am Donnerstag, in die auch die Staatsschutzbehörde SIPA eingeschaltet war, ist in der nordbosnischen Wahhabiten-Gemeinde Maoca laut Medienberichten eine Flagge der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) entfernt worden. Die Flagge war demnach am Mittwoch an einem Haus gehisst worden.


derStandard.at

Laut Edis Bosnic, einem Mitglied der Wahhabiten-Gemeinschaft von Maoca, hatte die Wahhabiten-Gemeinde mit der Flagge nichts zu tun. Diese sei ein Werk von zwei Personen gewesen, die von außerhalb gekommen seien, sagte Bosnic laut der Tageszeitung „Dnevni avaz“ online.

Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge hingen die Fahnen aber mehr als eine Woche lang an dem Haus: Ein am 26. Jänner aufgenommenes Bild zeigt das Gebäude vor verschneitem Hintergrund, auf einer Aufnahme vom 4. Februar hat es längst getaut, aber die Flaggen sind noch da.

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Pastor Claims Gay People Are Possessed By “Fart Demons” That Can Drive Pigs To Suicide

Bert Farias, Image: QUEERTY
Just when we thought we’d heard it all, this guy opened his mouth.
Bert Farias (pictured), founder of Holy Fire Ministries, claims to know the “raw, naked truth” about why people are gay: They are possessed by “fart demons.” Yes, fart demons.


QUEERTY

Oh, but it gets better.

Farias also claims that in choosing to be gay, a person chooses to engage in “unclean demonic practices.” Once that happens, they become possessed by “putrid-smelling” demons so stinky they can drive pigs to suicide.

In an interview with Charisma magazine, Farias begged gay people to “not get upset with me” as he explained his groundbreaking new theory.

“[You] will see that I am actually trying to help you,” he assured them.

He continued: “Homosexuality is actually a demon spirit. It is such a putrid smelling demon that other demons don’t even like to hang around it.”

He then went on to recount a story from the Bible to illustrate his fascinating point:

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Raumsonde New Horizons schickt neues Bild von Pluto

Zwei verschwommene Flecken: Pluto und Charon aus 200 Millionen Kilometern Entfernung © JHUAPL/ SwR
Ein Foto zum Geburtstag: Die NASA-Raumsonde New Horizons nähert sich dem Pluto und hat rechtzeitig zum Geburtstag des Pluto-Entdeckers Clyde Tombaugh neue Fotos des Zwergplaneten geschickt. Noch sind Pluto und sein Mond Charon darauf nur verschwommene Flecken, doch in ein paar Monaten wird die Raumsonde als erste überhaupt diesen Außenposten des Sonnensystems erreichen.


scinexx

Am 4. Februar wäre der Pluto-Entdecker Clyde Tombaugh 109 Jahre alt geworden. Dem US-Astronom gelang im Jahr 1930 das, was vor ihm viele Astronomen versuchten: Er entdeckte einen Himmelskörper jenseits des Neptun – den Pluto. Das der inzwischen zum Zwergplaneten herabgestufte Zuwachs des Sonnensystems einst sogar Besuch von einem menschengemachten Raumschiff erhalten würde, war für ihn noch völlig unvorstellbar.

Verschwommener Fleck statt bloßer Lichtpunkt

Doch heute, rund 85 Jahre später, ist die NASA-Raumsonde New Horizons bereits im Anflug auf den Zwergplaneten am eisigen Außenrand unseres Heimatsystems. Seit ihrem Start im Jahr 2006 hat sie mehr als drei Milliarden Kilometer zurückgelegt und nähert sich dem Pluto nun langsam bis auf Sichtweite. Die neuesten Aufnahmen der Sonde zeigen den Zwergplaneten und seinen Mond Charon erstmals nicht mehr als bloßen Lichtpunkt, sondern als zwei flächige Körper, wenn auch noch reichlich verschwommen.

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John Hagee: Obama’s Treatment Of Benjamin Netanyahu Will Cause God To Destroy America

Johne Hagee, evangelikaler Pastor u. Christians-United -for-Israel(CUFI)-Gründer;
Johne Hagee, evangelikaler Pastor u. Christians-United -for-Israel(CUFI)-Gründer;
When Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu comes to Washington, D.C., in March to lobby for tougher sanctions against Iran, President Obama will not be meeting with him and several Democratic members of Congress may skip his address.


By Kyle Mantyla|RIGHT WING WATCH

Naturally, none of that is sitting well with John Hagee, who warned on yesterday’s „Hagee Hotline“ that God will destroy America for failing to adequately support Israel.

„I am a student of world history,“ Hagee said, „and you can wrap up world history in 25 words or less and here it is: the nations that blessed Israel prospered and the nations that cursed Israel were destroyed by the hand of God.“

The Egyptian Empire, the Babylonian Empire, and the Ottoman Empire have all been wiped out, Hagee said, and even the British Empire has been „reduced to one tiny island because, since Edward the First, they have been and remain an anti-Semitic nation.“

America will face the same fate, Hagee warned, because God „is watching what America does as it responds to Israel. If America turns its back on Israel, God will turn his back on America. And that’s a fact. It’s proven by history“: