Wissenschaftler: Sterbehilfe- und Palliativdebatte trennen


Bild: letzte-hilfe.de
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Leiter der Arbeitsgruppe Palliativmedizin in Sachsen-Anhalts Leopoldina-Akademie, Zenner: Assistierter Suizid nicht Teil der Palliativmedizin


kathweb

Das Verknüpfen der Sterbehilfe-Debatte mit der Frage nach dem Ausbau der Palliativversorgung ist aus Sicht von Wissenschaftlern „unglücklich“. Die beiden Aspekte seien getrennt voneinander zu sehen, sagte der Leiter der Arbeitsgruppe Palliativmedizin der Nationalakademie Leopoldina in Halle (Sachsen-Anhalt), Hans-Peter Zenner, am Freitag in Berlin. Der assistierte Suizid sei nicht Teil der Palliativmedizin, betonte er. Ziel der Palliativversorgung sei es vielmehr, dass der Patient den Wunsch zu sterben gar nicht habe, sondern zufrieden und möglichst leidensfrei in den Tod gehe.

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