A.Schwarzer: Unionsparteien haben das „C“ im Namen verraten


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Feministin Alice Schwarzer kritisiert den Entwurf der Bundesregierung: „Die Parteien mit dem großen ‚C’ im Namen“ hätten sich von den Sozialdemokraten „wieder einmal den Schneid abkaufen lassen.


kath.net

Als „blanken Hohn gegen die Menschenwürde“ hat der Rostocker Europaabgeordnete der Familienpartei, Arne Gericke, das geplante Prostitutionsgesetz der Großen Koalition bezeichnet. Es sieht eine Kondompflicht für Freier sowie eine regelmäßige medizinische Beratung vor. Die Heraufsetzung des Mindestalters für Prostituierte von 18 auf 21 Jahren – wie von CDU/CSU ursprünglich gefordert – ist hingegen ebenso wenig Teil des Entwurfs wie eine verpflichtende monatliche Gesundheitsuntersuchung. Gericke nannte die Kondompflicht eine „höhnische Lachnummer“. Die Rahmenbedingungen, unter denen die meisten Prostituierten arbeiteten, gäben nicht die Chance, diese Pflicht einzufordern. Besonders mit CDU und CSU geht Gericke hart ins Gericht. Beide Parteien seien „in zentralen Punkten eingeknickt“ und hätten das „C“ in ihrem Namen verraten. Die Union habe zentrale Punkte wie das Mindestalter von 21 Jahren, monatliche Gesundheitsuntersuchungen, aber auch die individuelle Anmeldepflicht für Prostituierte auf Druck der SPD fallen lassen.

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