Papst Franz und die „Watschn“


Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Seine Kinder zu schlagen, um sie zu erziehen, geht aus Sicht des Kirchenführers in Ordnung


Von Thomas Pany|TELEPOLIS

Papst Franziskus gibt sich gerne lebensnah. Geht es ums Prinzipielle, wie bei der Frage, wo Satire ihre Grenzen hat, so verkündet er seine Überzeugung – „Man darf nicht provozieren, man darf den Glauben anderer nicht beleidigen“ – nicht als höheres Ideal, sondern greift zur Anekdote, um das Ganze mit Leben zu füllen: „Wenn Doktor Gasbarri, der mein Freund ist, meine Mutter beleidigt, kriegt er eins mit der Faust“, erzählte er Journalisten beim Hinflug nach Manila.

Der Bund für Geistesfreiheit Erlangen protestierte: „Diese Aussage billigt Gewalt gegen Personen, die einen Religionsstifter beleidigen.“

Auf dem Rückflug von Manila vertrat der Papst die Überzeugung der „verantwortungsbewussten Elternschaft“ beim ebenfalls nicht ganz störungsfreien Thema Grenzen der Fortpflanzung. Auch dafür hatte er einen einprägsamen Satz, um seine Überzeugung, dass sich Katholiken nicht unkontrolliert fortpflanzen müssen, verständlich zu machen: „Manche Menschen glauben – entschuldigen Sie den Ausdruck -, um gute Katholiken zu sein, müssen wir sein wie Karnickel“

Es folgten Proteste von Kaninchenzüchtern. Man dürfe nicht allen Kaninchen pauschal ein erhöhtes Sexualverhalten unterstellen, wird Erwin Leowsky, der Präsident des Zentralverbandes Deutscher Rasse-Kaninchenzüchter zitiert.

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3 Comments

  1. der Papst ist halt nur der „Sohn Gottes“als Mensch und Menschen haben Fehler………….ein wirrer Quark aber glaubt mal daran…………

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