ARD-Reporter Fröhder geht auf ARD und Kollegen los


Logo des ARD-Hauptstadtstudios, Bild: wikimedia.org/PD
Ungeprüfte Fakten, handwerkliche Peinlichkeiten, Machtspielchen: ARD-Reporter Christoph Maria Fröhder greift seinen Arbeitgeber scharf an. Vor allem auf zwei Sendungen hat er es abgesehen.


DIE WELT

Es ist eine knallharte, wütende Abrechnung mit seinem Arbeitgeber, der ARD, mit Vorgesetzten und Kollegen.

Christoph Maria Fröhder (72), ARD-Journalist und Krisenreporter, attackiert in einem Interview mit dem „Spiegel“ die „Tagesschau“ und die „Tagesthemen“. „Das ist kein journalistisches Umfeld mehr für mich. Ich stoße da auf Leute, denen die Administration wichtiger ist als guter Journalismus“, sagt der Reporter. Und weiter: „Diese Strukturagenten ersticken den Journalismus.“

Im Gespräch mit dem Magazin kritisiert der Journalist vor allem die „Kleinstaaterei der einzelnen Anstalten“. „Oft genug musste ich den Korrespondenten vor Ort um Zustimmung fragen, ob ich sein Gebiet im Namen der ARD überhaupt betreten darf – und oft genug wurde mir die Zustimmung verweigert.“ Er habe gegen die Redaktionen, „gegen die ewigen Besitzstandswahrer“ ankämpfen müssen. Es gehe nicht um Journalismus oder Qualität, „es geht bloß um Macht“.

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