Muslimischer Religionspädagoge: „Islam ist, was wir draus machen“


Gebet-islamLässt sich Gewalt im Namen Gottes rechtfertigen? Was hat Terrorismus mit dem Islam zu tun? Ednan Aslan, Professor für Religionspädagogik, fordert: Muslime müssen ihren Glauben neu interpretieren.


Von Hasnain Kazim|SpON

Die Karikaturisten der französischen Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ wurden von Attentätern im Namen des Islam ermordet. Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) tötet Geiseln im Namen der Religion. Dutzende Gruppen, von den Taliban über das Netzwerk al-Qaida bis zu kleinen Einheiten von Dschihadisten in Afrika, im Nahen und Mittleren Osten bis nach Ostasien, kämpfen für eine Verbreitung ihrer extremistischen Vorstellung vom Islam.

Die meisten Opfer von islamistischem Terror sind Muslime, die meisten Muslime sind schockiert von den Gewalttaten. Aber eine intellektuelle Auseinandersetzung mit dem Terror findet nur in geringem Maß statt.

Vielmehr wischen viele Muslime die Probleme mit dem Hinweis beiseite, der Islam sei eine Religion des Friedens und die Terroristen seien keine Muslime – ein Fehler, wie Ednan Aslan findet. Lesen Sie hier das Interview mit dem Wiener Professor für islamische Religionspädagogik:

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