Tschernobyl: Neue Welle der Radioaktivität?


Wenn in der Sperrzone von Tschernobyl der Wald brennt, dann setzt dies radioaktive Elemente frei © FEMA
Die in der Sperrzone von Tschernobyl gespeicherte Radioaktivität kommt wieder: Durch immer häufigere Waldbrände werden die Radionuklide aus Laub und Boden freigesetzt und mit dem Wind über halb Europa verteilt. Bei drei Bränden der letzten Jahre entsprach die Menge an radioaktivem Cäsium bereits rund acht Prozent des Fallouts direkt bei der Tschernobyl-Katastrophe, wie die Forscher berichten.


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Als am 26. April 1986 der Reaktorblock 4 des Atomkraftwerks von Tschernobyl explodierte, waren die Folgen dramatisch. Gewaltige Mengen radioaktiven Materials wurden in die Atmosphäre geschleudert und verbreiteten sich mit dem Wind bis nach Nordeuropa. Darunter waren allein 85 Petabecquerel radioaktives Cäsium, wie Forscher schätzen. Ein mehr als 3.000 Quadratkilometer großes Gebiet um den Reaktor wurde zur radioaktiv verseuchten Sperrzone – und ist es bis heute.

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