Die Rolle der Frau im Dschihad


Bild. Getty
Der Verfassungsschutz geht davon aus, dass der Frauenanteil in der Salafisten-Szene bei 10 Prozent liegt. Wie kann sich ausgerechnet ein junges Mädchen, das im Westen sozialisiert wurde und in ein heiratsfähiges Alter gekommen ist, nur dafür entscheiden, sich in ein frauenfeindliches Milieu wie das der Salafisten zu begeben?


Von Lamya Kaddor|The Huffington Post

Diese Frage treibt viele um. Und, offen gestanden,kann man sie nur ansatzweise beantworten, denn es gibt einfach noch keine verlässlichen Studien, die das erklären könnten. Aber es gibt erste Überlegungen.

Der herangezogene »theologische« Unterbau der Salafisten basiert auf dem Konzept des Antagonismus von dār al-harb (»Gebiet des Kriegs«) und dār al-islām (»Gebiet des Islam«) beziehungsweise dār al-‚ahd (»Gebiet des Vertrags«). Der Dschihad eines jeden jungen Mannes soll in ihren Augen so aussehen, dass er sich am bewaffneten Kampf zumindest zur Verteidigung der umma unbedingt beteiligt. Nach salafistischer Lesart müssen auch Frauen in diesem »Verteidigungskampf« des dār al-islām ihren Beitrag leisten – freilich nicht auf dem Schlachtfeld (obwohl es da auch anderslautende Stimmen gibt), sondern eher passiv. Der Einsatz der Frauen im Dschihad dient primär der Stärkung und Unterstützung der Kämpfer und zukünftigen »Märtyrer«.

Junge Mädchen, die in den Dschihad ziehen und aus traditionellen Elternhäusern stammen, wissen um die ihnen vermutlich sowieso vorbestimmte Rolle als Ehefrau und Mutter. Sie hegen in diesem Zustand oft verzerrte, naive und kitschig-romantische Vorstellungen von Familie, Liebe und Ehe.

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1 Comment

  1. ….sie hegen aber auch die bedingungslose „scheinbare Hingabe“ der Männer die sie ins „Bett ziehen“.Sie bekommen von den Islamisten „ein Gefühl“ sehr viel Wert zu sein was die „Wessis“ nun wirklich nicht können auch wenn sie den Mann mit einigen anderen Ladys teilen müssen………..
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