W00t: Braunschweig und „zuverlässige Staatsschutzquellen“


(Foto: Festkomitee Kölner Karneval)
(Foto: Festkomitee Kölner Karneval)
Nach dem Aus für den Braunschweiger Karnevalsumzug machen die Sicherheitsbehörden klar: Absolute Sicherheit gibt es nicht. Niedersachsens Ministerpräsident lobt die Behörden für „umsichtige Arbeit“.


evangelisch.de

Nach der Absage des Braunschweiger Karnevalsumzuges wegen einer Terrorwarnung hat Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) die Arbeit der Sicherheitsbehörden gelobt. „Es kommt darauf an, in entsprechenden Situationen immer wieder ruhig und nüchtern abzuwägen“, sagte Weil am Montag in Hannover. Das sei mit der Absage des Karnevalumzuges in Braunschweig geschehen. Wegen eines befürchteten Anschlags mit islamistischem Hintergrund ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft Hannover.

Weil betonte zugleich, dass der überwiegende Teil der in Deutschland lebenden Muslime „sich zu unseren Werten und zu unserer Verfassung bekennt“. Die Gesellschaft dürfe sich nicht durch Extremisten spalten lassen, sagte er.

„konkrete Gefährdung durch einen Anschlag“

Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft Hannover die Ermittlungen übernommen. Dort gebe es eine spezialisierte „Zentralstelle zur Bekämpfung des politisch und religiös motivierten Terrorismus“, sagte Staatsanwältin Kathrin Söfker dem epd. Die Stelle sei als Folge der Anschläge auf das World Trade Center in New York 2001 eingerichtet worden.

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