Christen-Fundis: Gegen ‚Zwangskollektivierung‘ im Sexualkundeunterricht


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Religionslehrer kritisiert kommende Schulreform in Niedersachsen: Vertreter von lesbischen, schwulen, bi- und transsexuellen Lebensweisen sollen im Unterricht ihre Sicht darstellen, doch solche Organisationen betreiben Frühsexualisierung.


kath.net

Gegen eine „Zwangskollektivierung“ im Sexualkundeunterricht spricht sich der Pastor und Religionslehrer Thomas Jeromin aus. Er ist Dozent im Studienzentrum des Geistlichen Rüstzentrums Krelingen bei Walsrode. Er bezieht seine Kritik auf die Schulreform, die der niedersächsische Landtag am 15. Dezember mit den Stimmen von SPD, Grünen und FDP beschlossen hat. Danach muss in allen Klassen Homo-, Bi-, Trans- und Intersexualität zum Thema gemacht werden, „um alle Kinder und Jugendlichen bei der Entwicklung ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität zu unterstützen, gegenseitiges Verständnis zu fördern und Diskriminierung durch Ausgrenzung und Mobbing vorzubeugen“. Vertreter von lesbischen, schwulen, bi- und transsexuellen Lebensweisen sollen im Unterricht ihre Sicht darstellen. Für Jeromin kann es aber nicht angehen, „dass Organisationen Zutritt zur Schule bekommen, die auf dem Hintergrund ihres Wertesystems eine Frühsexualisierung betreiben“. Vor allem hätten die Eltern das Recht und die Aufgabe, mit ihren Kindern altersgerecht über das Menschsein als Mann und Frau zu sprechen.

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2 Comments

  1. Leider wird mit zunehmender Sexualisierung die innere Identität der Kinder zerstört und es bleiben nur noch Äußerlichkeiten, die dann später kultmäßig in den Mittelpunkt rücken (Diäten, Schönheitsoperationen, Castingshows, Sexting usw.) Kommunikationswissenschaftlerin Petra Grimm, 2010: Mädchen ziehen zunehmend Selbstbewusstsein daraus, Jungen als Sexobjekte zu dienen.
    [Einzelheiten über „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ sind in dem Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4 und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978- 3-945818-01-5 nachzulesen]

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  2. Ich schlage hiermit „Frühsexualisierung“ als Unwort des Jahres vor.
    Warum haben die Kathos so einen Schiss vor Leuten, die mit ihrem Sexualleben klarkommen?

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