Erzbistum Freiburg: Gottesdienst für wiederverheiratete Geschiedene


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Verantwortlicher Knöller: „Wir bieten ja nicht an, was nicht erlaubt ist. Wenn ich es etwas salopp formulieren darf: Das ist alles gut katholisch“


kath.net

Immerhin ein dreiviertel Jahr haben die Kreise jener Geistlichen und Hauptamtlichen des Erzbistums Freiburg, die auch in der kirchlichen Lehre und Praxis auf den sogenannten „Fortschritt“ drängen, ihrem neuen Erzbischof zumindest in der Öffentlichkeit eine Schonfrist gewährt. Damit ist jetzt offenbar Schluss: Das Dekanat Neustadt will Gottesdienste für Menschen anbieten, die nach einer zivilrechtlichen Scheidung in einer neuen Beziehung leben. Der ständige Diakon und Pastoralreferent Thilo Knöller sagt dazu: „Seelsorger im Hochschwarzwald werden immer wieder von Menschen angesprochen, die sich Gottes Segen auch für ihre neue Beziehung wünschen und sich in der neuen Lebenssituation in der Kirche aufgenommen fühlen wollen“, zitierte die „Badische Zeitung“. Damit spricht er offen aus, um was es geht: „Gottes Segen“ für Geschiedene in einer „neuen Beziehung“. „Wir wollen mit unseren Gottesdiensten schon ein Zeichen setzen. Wir wollen den Menschen in schwierigen Situationen zeigen, dass wir als Kirche für sie da sind“, stellte Knöller nach Angaben der BZ weiter fest. Dabei gehe es darum zu zeigen, dass die Kirche die Menschen und ihre Sorgen wahrnehme. Knöller hält es für möglich, dass es für diese Gottesdienste Gegenwind gibt. Seine Einschätzung: „Wir bieten ja nicht an, was nicht erlaubt ist. Wenn ich es etwas salopp formulieren darf: Das ist alles gut katholisch.“ Doch sei ihm bewusst, dass es innerhalb der Kirche zu diesem Thema unterschiedliche Sichtweisen gebe.

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