Homosexuelle prangern ZDF-Fernsehrat an: „Eklatante Missachtung und Diskriminierung“


dpa
Mit Distanz ist das bei Fernsehsendern öfter mal so eine Sache. Das Bundesverfassungsgericht schreibt vor, dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD und ZDF nicht in Abhängigkeit zur Politik stehen und auch nicht für politische Interessen missbraucht werden dürfen. 


Von Marcel Bohnensteffen|Huffington Post

„Staatsferne“ heißt das in der Mediensprache. Zu diesem Zwecke ist für das ZDF ein neuer Staatsvertrag ausgehandelt worden, der auch die Besetzung des Fernsehrats regelt. Der wiederum soll die Unabhängigkeit des Senders überwachen. Damit das sichergestellt ist, darf künftig jedes Bundesland einen Vertreter entsenden.

Homosexuelle „ausgeschlossen“

Doch genau diese personelle Besetzung stößt jetzt bei einem Lobby-Verband auf heftige Kritik: dem Lesben- und Schwulenverband LSVD. Wie der „Spiegel“ berichtet, prangert Vorstandsmitglied Henny Engels eine „eklatante Missachtung und Diskriminierung” von Schwulen und Lesben an.

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