Frankreich: Katholen-Kreuzzug gegen Seitensprung-Plattform Gledeen


Screenshot BB
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Katholiken rufen zum Kreuzzug gegen den digital organisierten Ehebruch. In Frankreich klagen sie gegen die Seitensprung-Plattform Gleeden. Deren Werbung in der Pariser Metró verstoße gegen das Gesetz.


Von Stefan Simons|SpON

„Ein Liebhaber kostet die Sozialversicherung nichts – anders als ein Antidepressivum…“: Mit derart eindeutigen Slogans offeriert die Seitensprungplattform Gleeden.com in Frankreich ihre Dienstleistungen – die diskrete Vermittlung von außerehelichen Abenteuern. „Die erste außereheliche Vermittlungsseite, von Frauen entworfen“, so das Werbemotto auf der deutschen Version der Gledeen-Webseite.

Nun sorgt die bonbonbunte Werbung für die Agentur, plakatiert in der Pariser Metro und an Bushaltestellen im Großraum der Hauptstadt, selbst im wenig prüden Frankreich für Aufregung. Schon vor vier Jahren gab es einmal Proteste, nun machen U-Bahnkunden, Bürgermeister und Abgeordnete gegen ihrer Meinung nach unanständige Plakate mobil: Etwa den angebissenen Apfel, der an Eva im Paradies erinnert, versehen mit dem Kommentar: „Wer treu bleibt, täuscht sich manchmal am meisten.“

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1 Comment

  1. Die Regulierung von Schlafzimmerpraktiken und der Gebärmutter war schon iseit eh‘ eine katholisches Spezialität…;-)

    …einen „Höhepunkt“ ohne Pfaffen, das geht nun gar nicht? 😉

    …. klerikale Voyeure fordern Teilhabe und wollen auch ihren Spass haben..? 😉

    Es ist schon ein „Kreuz“ mit dieser Religion….? 😉

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